Muffatwerk in der Sonne

Schornstein des Muffatwerks von Markus Manz auf 500px.com

 

Vorderscheinberg

Den heutigen Feiertag wollte ich nutzen, um eine Bergtour zu unternehmen. Ich hatte mir dazu den Vorderscheinberg (1.827 m) in den Ammergauer Alpen herausgesucht. Auf der Tour sind 1.100 Höhenmeter zu überwinden.
Vorderscheinberg-001Die Tour begann am Parkplatz Linderbrücke, der auf der Straße von Ettal nach Reutte liegt. Etwa zwei Kilometer nach Schloss Linderhof findet man den unbefestigten Parkplatz. Das Parken ist kostenlos.

Vom Parkplatz folgt man der geschotterten Forststraße ins Sägertal hinein. Der nur wenig ansteigende Weg folgt für einige Kilometer dem Sägertalbach. Am Ende der Forststraße steigt der Weg dann stärker an, wird schmäler und es kommen einige Kehren. An einer Stelle hat man die Wahl, auf dem Weg durch den heute etwa knöcheltief Wasser führenden Sägertalbach zu gehen oder einen kleinen Steg zu benutzen um diesen trockenen Fußes zu überqueren.

Es geht dann im Wald steiler hinauf bis man zu einem Wegweiser kommt. Dort folgt man dem Wegweiser nach links ins Lösertal (nicht geradeaus Richtung Kenzenhütte). Es geht auf einem schmalen Fußpfad durch den Wald. Im Hasentalgraben führt der Pfad direkt durch den kleinen Gebirgsbach. Man geht um den Hasentalkopf herum und tritt dann am Lösertaljoch in freieres Gelände. Hier hat man vom Talkessel eine schöne Aussicht auf die umliegenden Gipfel.

Jetzt geht es im Lösertaljoch auf einem Almwiesenpfad ziemlich steil nach oben. Es erfordert einige Konzentration, dem Pfad zu folgen, da dieser an einigen Stellen nur schwer erkennbar ist. An zwei Stellen ist er außerdem durch Bergrutsche verschüttet. Man sollte immer wieder nach den auf Felsen gesprühten roten Markierungspunkten Ausschau halten. An einer unter einem Bergrutsch verschütteten Stelle muss man etwas suchen, um den weiteren Verlauf des Pfades auszumachen. Der Aufstieg ist zwar anstrengend, aber nicht wirklich besonders fordernd.Vorderscheinberg-012

Der Aufstieg im Lösertaljoch erfolgte in strömenden Regen, der eigentlich vom Wetterbericht nicht angekündigt war. Dieser hatte Sonne vorhergesagt und nur ab Nachmittag Regen angekündigt, nicht aber bereits in den Morgenstunden. Am Grat angekommen führt der Pfad nach rechts zum Gipfel des Vorderscheinbergs. Hier musste ich mich durch eine Herde von etwa zehn Kühen bewegen, die sich jedoch nicht besonders von mir stören ließen.

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Werner Bischof – Standpunkt, Hommage zum 100. Geburtstag

pic07745Die aktuelle Ausstellung im Kunstfoyer der Versicherungskammer über den Schweizer Magnum-Fotografen Werner Bischof kann ich absolut empfehlen. Werner Bischof war ursprünglich Studio- und Werbefotograf. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs machte er sich jedoch einen Namen, indem er mit seinen Aufnahmen das zerstörte Europa dokumentierte.

In der Ausstellung werden etwa 220 Originalabzüge seiner Aufnahmen samt der passenden Kontaktbögen ausgestellt. Man kann so den Auswahlprozess der jeweiligen Aufnahmen nachvollziehen. Es beginnt mit seinen Bildern, die er ab 1945 im Nachkriegseuropa aufgenommen hat. So kam er z. B. 1946 nach Deutschland, Italien und Griechenland und war von den dortigen Verhältnissen tief betroffen.

Es folgen dann Fotoreisen nach Osteuropa und Finnland sowie Norwegen in den Jahren 1947 und 1948.
Selbstportrait von Werner Bischof (c) Werner Bischof, Magnum PhotosAb 1949 war er dann Fotograf bei Magnum Photos und arbeitete für verschiedene Magazine. Auch nach Indien, Japan und Hongkong sowie in das Kriegsgebiet von Indochina führten ihn seine Reisen, die er in Fotoreportagen festhielt.

1953 und 1954 war er dann in Nord-, Mittel- und Südamerika unterwegs und dokumentierte z. B. die neuen Autobahnen in den USA. Am 16. Mai 1954 verunglückte Werner Bischof tödlich in den Anden.

Die Ausstellung wurde von seinem Sohn Marco Bischof vom Werner Bischof Estate zusammen mit Isabel Siben vom Kunstfoyer kuratiert. Der Eintritt ist kostenlos. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. September 2016 zu sehen.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher hochwertiger Bildband für 77 EUR erhältlich.

Bavarian RUN 2016

Start-/Zielbereich etwa eine Dreiviertelstunde vor dem Start des 10/15 km-Laufs. Die 5 km-Läufer sind gerade auf der Strecke.
Start-/Zielbereich etwa eine Dreiviertelstunde vor dem Start des 10/15 km-Laufs. Die 5 km-Läufer sind gerade auf der Strecke.

Drei Wochen nach dem Halbmarathon beim Stadtlauf stand heute der Bavarian RUN an. Ich ging auf die 15 km-Strecke.

Bereits am Samstag habe ich die Startunterlagen am Eissportzentrum im Olympiapark abgeholt. Die Unterlagen erhielt man an einem Pavillon vor dem Gebäude.

Am heutigen Wettkampftag war das Wetter zunächst nicht unbedingt optimal. Es war zwar nicht so besonders heiß, jedoch sorgte der Regen dafür, dass einige Abschnitte rutschig wurden. Der Regen hörte jedoch noch während des 5 km-Laufs auf und die Sonne kam heraus. Die Strecke trocknete und es blieben nur einige nasse Stellen unter den Bäumen, die allerdings durch das Kopfsteinpflaster, mit dem die Bäume eingefasst sind, äußerst tückisch blieben.

Zunächst konnte man noch den Zieleinlauf der 5 km-Läufer miterleben. Die ersten drei Plätze wurden besonders begrüßt und als dann der letzte Läufer im Ziel war, ging das Aufwärmprogramm los. Pünktlich um 11 Uhr wurden die 10 und die 15 km-Läufer gemeinsam auf die Strecke geschickt. Mein Vorsatz war, dass ich so lang wie möglich einen Kilometerschnitt von 5:30 – 5:40 Minuten laufen wollte, was mir auch wirklich gelang. Ich konnte noch nie bei einer Laufveranstaltung bereits mit fast diesem Tempo über die Startlinie laufen. Das Feld zog sich gleich angenehm auseinander.→ weiterlesen