Stadtlauf München 2016

45 Minuten vor dem Startschuss

45 Minuten vor dem Startschuss

In diesem Jahr habe ich wieder am Stadtlauf München teilgenommen. Nicht so wie in den Vorjahren auf der 10 km-Strecke, sondern auf der Halbmarathondistanz. Ich wollte meine Halbmarathonzeit vom München Marathon von 2:05 Stunden unterbieten. Am Vortag war es noch sehr heiß, kühlte jedoch am Abend und über Nacht auf läuferfreundliche 17 Grad ab. Eine Dreiviertelstunde vor dem Startschuss um 8 Uhr begann es zu regnen. Mit bangem Blick sah ich, wie die Bodenplatten in der Rosenstraße plötztlich nass und rutschig aussahen. Etwa eine Viertelstunde vor dem Startschuss hörte der Regen jedoch auf. Es ließ sich ganz gut laufen.

Die drei Startblöcke wurden wieder getrennt gestartet. Ich hatte mich im Startblock zwei (Zielzeit bis 2 Stunden) eingereiht. Das Gedränge im Startbereich hielt sich in Grenzen. Es ging dann auch kurz nach 8 Uhr auf die Strecke. Trotz der frühen Uhrzeit und des Wetters waren am Marienplatz schon viele Zuschauer, die die Läufer anfeuerten. Es ging vor zum Odeonsplatz und über den Hofgarten in den Englischen Garten. Schon auf dem Weg zum Odeonsplatz zog sich das Läuferfeld so auseinander, dass ich meinen beabsichtigten Kilometerschnitt von 5:30 – 5:40 einhalten konnte.

Im Englischen Garten hatte ich letztes Jahr auf der 10 km-Strecke das Problem, dass man deutlich langsamere Läufer auf den engen Wegen nicht immer sofort überholen konnte. Darunter hat dann auch meine Zielzeit gelitten. Beim Halbmarathon geht alles ernsthafter zu und ich konnte problemlos meinen Kilometerschnitt halten. Während man beim 10 km-Lauf die ersten Geher schon kurz nach dem Start überholt, dauerte es hier bis kurz nach Kilometer 10. Leider sah ich später auch eine junge Frau in stabiler Seitenlage, um die sich Sanitäter kümmerten. Im Englischen Garten standen nur vereinzelte Zuschauergruppen, die die Läufer anfeuerten. Es ging weit in den Nordteil bis zum Aumeister und dann wieder zurück.

Mehrmals begann es auf der Strecke leicht zu regnen. So schön es ist, an der Isar entlangzulaufen, so eintönig wird es aber dann doch auf Dauer. Es ist zwar wunderbar, wenn man so im Grünen unterwegs ist, aber die Strecke vom München Marathon ist deutlich unterhaltsamer. An allen Verpflegungsstationen versorgte ich mich mit Wasser oder mit Iso-Getränken.

Wie schon bei meinem ersten Halbmarathon konnte ich bis zum Kilometer 10–12 meinen Kilometerschnitt ganz gut einhalten. Danach merkte ich aber deutlich, dass das nicht mehr funktionierte. Ab dem 15. Kilometer lag mein Schnitt schon dauernd über 6 Minuten und so langsam wurde mir klar, dass ich meine angestrebte Zielzeit von unter 2 Stunden vergessen konnte. Ich versuchte zwar, mein Tempo wieder zu erhöhen, aber als ich bei 17,5 Kilometer den Umfang der Trainingsläufe überschritt, wurden die Temporeserven knapp.

Auf dem Rückweg vom Englischen Garten über den Odeonsplatz zum Zieleinlauf im Marienplatz half die Unterstützung der jetzt dicht gedrängt an den Absperrungen stehenden Zuschauer, die letzten Reserven zu mobilisieren. Einen Kilometer vor dem Ziel dann nochmal ein Läufer, um den sich Sanitäter kümmern mussten. Ich lief dann nach 2:03 Stunden durchs Ziel. Also hatte ich mein Ziel, unter zwei Stunden zu bleiben, knapp verfehlt. Immerhin war ich um zwei Minuten schneller als im Herbst des letzten Jahres und konnte meine Finisher-Medaille entgegennehmen. Die Zielverpflegung war mit Getränken, Obst und Laugengebäck wieder wunderbar. Der gesamte Zielbereich zieht sich entlang der Kaufingerstraße und ist so großzügig gestaltet, dass man sich hier nicht durchquetschen muss.

Am 17. Juli 2016 geht es dann beim 7. Bavarian RUN im Olympiapark München auf die 15 km-Strecke.

Um 8 Uhr geht’s los. #stadtlauf #münchen


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Vor dem Gewitter

Kontrastverstärkte HDR-Aufnahme der Wolken direkt vor einem Gewitter.

Panorama mit Alpenhintergrund

Solalinden-Panorama

Panoramaaufnahme bei Solalinden.

Hier habe ich etwas mit Lightroom herumprobiert. Es handelt sich um drei RAW-Aufnahmen, bei denen ich die Weiß- und Schwarztöne sowie die Tiefen und die Dynamik angepasst habe. Anschließend wurden die drei Aufnahmen zu einem Panorama zusammengefügt.

Bei der Aufnahme hat man vor einem weißblauen Himmel eine Alpenkulisse ganz klein im Hintergrund. Die Fernsicht ist nicht optimal, daher erkennt man die schneebedeckten Gipfel auch nicht so gut.

Wasserspiele


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