Neue Pinakothek

Gestern habe ich der Neuen Pinakothek einen Besuch abgestattet. In der Alten Pinakothek war ich vor längerer Zeit schon einmal. Dort haben mich die düsteren Gemälde etwas abgeschreckt. Umso neugieriger war ich auf die Neue Pinakothek. Dazu ging es mit der Tram 27 Richtung Petuelring – Haltestelle Pinakotheken.

Zuerst hat mich die moderne Architektur überrascht. Ich hatte einen Bau von Leo von Klenze erwartet. Das ist natürlich nicht richtig. Dieser war ja der Architekt der Alten Pinakothek. Die Neue Pinakothek wurde von Friedrich Gärtner und August Voit entworfen. Das ursprüngliche Gebäude wurde jedoch im zweiten Weltkrieg zerstört und der Neubau nach Alexander von Branca erst 1981 wieder eröffnet.

Im Inneren erwartet einen dann ein großzügiges Foyer. Im Keller befindet sich die Garderobe. Der Sonntagseintritt in Höhe von einem Euro ist wirklich fair. Die Ausstellungssäle sind von 1 bis 22 durchnummeriert. Man sollte auch die 10 Kabinette nicht übersehen. Diese sind Nebenräume in einigen Sälen. Außerdem befindet sich ein Laden im Eingangsbereich, in dem man Kunstbücher, Poster und noch einiges mehr kaufen kann.

Sämtliche Gemälde und Skulpturen sind mit übersichtlichen Tafeln gekennzeichnet. Wer mehr zu den Bildern erfahren möchte, kann auch einen Audioguide leihen. Der Rundgang ist durchaus kurzweilig. Wem nach einiger Zeit die Füße weh tun, kann sich auf eine der Sitzgelegenheiten niederlassen. Mir haben es vor allem die Bilder von van Gogh, Monet und Gauguin angetan. Aber es haben mich auch andere Maler beeindruckt. Sehr interessant fand ich z. B. „Garten in Kalmthout“ von Henry van de Velde oder „Die Theresienwiese mit der Bavaria bei Abendlicht“ von Adolf Heinrich Lier.

Ich werde die Fotografien der Bilder demnächst noch bearbeiten. Dabei werde ich versuchen, die perspektivische Verzerrung wegzubekommen und ich werde außerdem den Bildausschnitt bearbeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.