Ein weiterer Besuch bei der S3/6

Nach der ganzen Lauferei in Verbindung mit Schloss Nymphenburg sollte es daher gestern interessant werden, aber auch mit möglichst kurzen Strecken verbunden sein. Da durch den strahlenden Sonnenschein die Gefahr bestand, einen Sonnenbrand abzukriegen, waren daher die drei hellen Hallen des Verkehrszentrums des Deutschen Museums angesagt. Mein zweiter Besuch und ich muss sagen, dass es doch immer wieder Sachen zu entdecken gibt, die man beim letzten Besuch übersehen hat.

Die S3/6 konnte ich in Bewegung erleben. Sehr schön lässt sich das Spiel der Räder und Treibstangen beobachten. Diese Attraktion wird mit einer Lautsprecheransage angekündigt. Die Rohrpost war mir bisher noch nicht aufgefallen. In der Halle 3 bei den Straßenbahnen wird derzeit etwas umgebaut. Einige Stücke sind daher unter Plastikplanen. Die Halle kann jedoch betreten werden und es können noch genügend Objekte angeschaut werden.

Bei diesem Besuch ist endlich einmal eine unverwackelte Aufnahme der S3/6 gelungen.

Die Dampflokomotiven der Gattung S 3/6 der Königlich Bayerischen Staatsbahn (Baureihe 18.4-5 der Deutschen Reichsbahn) waren Schnellzuglokomotiven mit der Achsfolge 2’C1′ (Pacific).

Die von der Firma Maffei unter der Leitung der Ingenieure Anton Hammel und Heinrich Leppla entwickelte S 3/6 war eine etwas vergrößerte Weiterentwicklung der ersten deutschen Pacific, der Badischen IV f. Wie diese hatte die S 3/6 ein Vierzylinder-Verbundtriebwerk mit Einachsantrieb auf die zweite Kuppelachse. Mit Ausnahme der Serien d und e, die einen Kuppelraddurchmesser von 2.000 mm aufwiesen, hatten die S 3/6 einen Kuppelraddurchmesser von 1.870 mm, der einen Einsatz sowohl im Hügelland als auch im Flachland zuließ.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Lokomotiven lag unabhängig vom Treibraddurchmesser bei 120 km/h; die Leistung wurde im Beschaffungszeitraum von 1.770 PSi auf 1.830 PSi gesteigert.

(Zitate aus Wikipedia.)

 

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