Glyptothek

Heute war es dermaßen heiß, dass ich es nicht mehr in der Sonne ausgehalten habe. Auch im Schatten war es jetzt nicht wesentlich kühler, daher habe ich mir gedacht, ein Besuch in den kühlen Räumen der Glyptothek wäre nicht schlecht. Daher mit der U2 bis Königsplatz und dann immer den Hinweisen zur Glyptothek folgen. An den Propyläen vorbei und schon steht man direkt davor. Sonntagseintritt ist wie immer 1 Euro. Das Gebäude ist wie ein ionischer Tempel gestaltet und wurde von Leo von Klenze erbaut.

Man sollte darauf achten, dass man den Rundgang nach links beginnt, denn so folgen die Ausstellungsstücke der historischen Entwicklung.

Zunächst die Archaische Periode (700-490 v. Chr.) dann geht es weiter zur Klassischen Periode (490-323 v. Chr.) und dann zu den Griechen, also der Hellenistischen Periode (323-146 v. Chr.) und am Schluss dann zu den Römern (Römische Skulpturen (150 v. Chr. – 550 n. Chr.) .

Es sind einige beeindruckende Fresken, Statuen und Mosaike vorhanden. Wirklich eine schöne Sammlung. Die Wände sind seit der Wiedereröffnung 1972 nur in weiß geschlämmten Ziegelmauerwerk gehalten. Vor der Zerstörung im zweiten Weltkrieg müssen die farbenfrohen Fresken und Stuckarbeiten einen überwältigenden Eindruck geboten haben. Allerdings kommen meiner Meinung nach die Ausstellungsstücke durch den jetzt dezent gehaltenen Hintergrund besser zur Geltung.

Nicht fehlen darf natürlich das obligatorische Cafe mit wunderschönen Sitzplätzen im Innenhof. Um in das Cafe zu gelangen, benötigt man selbstverständlich auch eine Eintrittskarte.

Leider habe ich es geschafft, meine anderen Fotos versehentlich alle zu löschen. Besonders die Skulptur „Knabe mit der Gans“ hat mir sehr gut gefallen. Ich hätte gerne ein Foto gezeigt. Übriggeblieben ist schließlich nur das Bild vom schlaftrunkenen Faun.

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