Esoterik und ein Thriller

Ich habe zwei neue Bücher gelesen. Das erste ist das „Schwarzbuch Esoterik“ von Ursula Caberta.

Die Autorin leitete die Arbeitsgruppe Scientology bei der Behörde für Inneres in Hamburg. Seit letztem Jahr ist sie Ministerialreferentin bei dieser Behörde. In ihrem Buch zeigt sie auf, welche Gefahren für die Menschen und die Demokratie durch esoterische Gruppierungen bestehen. Sie spart auch christliche Gruppierungen nicht aus. Das Buch ist sehr spannend und leicht zu lesen. Allerdings bleibt es meiner Meinung nach an vielen Punkten an der Oberfläche. Ich hätte mir an mehreren Stellen tiefergehende Informationen gewünscht. Die Seitenzahl der gedruckten Ausgabe von 192 Seiten ist meiner Ansicht nach auch etwas wenig bei einem Preis von 17,99 € für die gebundene Ausgabe. Für das eBook sind immerhin noch 13,99 € fällig. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein nicht unerheblicher Teil der Seiten für Quellenangaben und weiterführende Links draufgeht. Mein Fazit für dieses Buch: es ist durchaus interessant für den Einstieg. Wer sich allerdings tiefer mit der Thematik beschäftigen möchte, wird enttäuscht. Für einen erschreckenden Überblickt reicht es jedoch aus.

Das zweite Buch ist ein englischer Thriller. „The House at Sea’s End“ von Elly Griffiths. Es ist der dritte Roman mit der Archäologin Ruth Galloway.

Diesmal werden an der englischen Küste bei Norfolk die Knochen von sechs Menschen gefunden. Diese sind an einer Stelle an den Klippen vergraben, die nur bei Ebbe zugänglich ist. Es sind wieder die aus den beiden anderen Romanen bekannten Protagonisten dabei. Der Polizist Harry Nelson ermittelt wieder mit der Hilfe von Ruth Galloway. Nur sorgt diesmal auch deren gemeinsames Baby für zusätzliche Verwicklungen. Wie immer sehr spannend und mit viel wissenschaftlichem Sachverstand geschrieben. Wer die beiden vorherigen Bücher Totenpfad
und The Janus Stone von Elly Griffiths nicht kennt, sollte sich diese unbedingt mal anschauen. Die deutsche Kindleausgabe von Totenpfad ist übrigens ungewöhnlich teuer. (Die Verlage legen ja leider die Preise fest – nicht Amazon.) Da empfiehlt es sich, dieses Buch auf englisch zu lesen, da diese Ausgabe deutlich günstiger ist. Der Titel lautet The Crossing Places.

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