Dürer – Cranach – Holbein – Das deutsche Porträt um 1500

Die Kunstausstellung Dürer – Cranach – Holbein – Das deutsche Porträt um 1500 ist noch bis 15.01.2012 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung zu sehen. Der Eintritt kostet 11 EUR. Es gibt keine Sonntagsermäßigung, jedoch halbiert sich der Eintritt an jedem Montag, der nicht auf einen Feiertag fällt.

Die Ausstellung ist in den sehr schön gestalteten Räumen der Hypo-Kulturstiftung untergebracht. Diese befinden sich im Areal der „Fünf Höfe“. Anfahrt mit der Tram 19 – Haltestelle Theatinerstrasse oder U-Bahn – Odeonsplatz. Die Stücke werden sehr ansprechend präsentiert. Man kann für 5 EUR einen Audioguide mieten. Allerdings ist zu jedem Stück eine Beschreibung vorhanden, die meiner Meinung nach gerade richtig gestaltet ist. Genau die Informationen, die man wissen möchte ohne aber ewig viel Text lesen zu müssen. Den Audioguide habe ich mir daher gespart.

Lukas Furtenagel 1529
Der Maler Hans Burgkmair und seine Frau Anna in fortgeschrittenem Alter. In dem Spiegel sind Totenköpfe zu sehen. Diese sind ein Hinweis auf die Vergänglichkeit. Die beiden wissen um die Vergänglichkeit des Seins. Sie weisen den Betrachter ebenfalls darauf hin, indem sie ihn direkt anblicken.

Alles in dieser Ausstellung dreht sich um deutsche Porträts um die Zeit von 1500. Es finden sich unter anderem Werke von Lucas Cranach d. Ä. und Albrecht Dürer. Ausgestellt sind Kohlezeichnungen, Gemälde, Holzschnitzereien und Bronzeskulpturen.

Es wird anhand der Ausstellungsstücke die Entwicklung des Porträts nachgezeichnet. Die Werke sind Leihgaben von Museen und Kunstsammlungen aus ganz Europa und den USA.

 

Ich finde die Ausstellung sehr gelungen. Es werden eindrucksvolle Werke auf ansprechende Weise präsentiert. Der jetzt nicht unbedingt so niedrige Eintrittspreis wird dadurch etwas relativiert. Mich hat sehr überrascht, dass die Ausstellung wirklich außerordentlich gut besucht war.

Zum Schluss noch ein Wort zum obligatorischen Cafe. Dieses befindet sich im 1. Stock vor dem Eingang zur Ausstellung. Die Tische sind so vorteilhaft platziert, dass sich nicht sämtliche Besucher direkt daran vorbeidrücken müssen.

Foto: Wikipedia (Bilddatei gemeinfrei)

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