Perugino – Raffaels Meister

Die Ausstellung über Pietro di Cristoforo Vannucci, genannt Perugino in der Alten Pinakothek versucht Perugino aus dem Schatten seines Schülers Raffael treten zu lassen.

König Ludwig I. richtete seine Sammlung ganz darauf aus, Perugino lediglich als Weg zu Raffael zu sehen. Dies ist dem Künstler nicht gerecht. Der Lehrer starb schließlich einige Jahre nach Raffael.

Die Ausstellung in der Alten Pinakothek betritt man am Besten vom Seiteneingang an der Barer Straße. Der Eintritt in die Sonderausstellung kostet 7 EUR. Es gibt hierfür keinen Sonntagseintritt. Für 3 EUR kann man einen Audioguide mieten.

Die Ausstellung ist auf zwei Räume verteilt. Die Werke selbst haben mich nicht so angesprochen. Die Darstellung und die Farben sind zwar sehr interessant, allerdings sind die Motive für meinen Geschmack zu sakral. Bilder von irgendwelchen Heiligen sind jetzt nicht so auf meiner Wellenlänge. Aus diesem Grund bin ich auch relativ schnell wieder aus der Ausstellung verschwunden. Ich hätte mir doch einen Audioguide gönnen sollen, da die Bilder in der Ausstellung nicht näher erläutert werden. Lediglich Künstler, Titel und das Entstehungsjahr sind vermerkt.

Das hat mir mal wieder meine Vorliebe für die Neue Pinakothek und die Pinakothek der Moderne bestätigt. Trotzdem jedoch eine Ausstellung, die man gesehen haben sollte.

[Abbildung gemeinfrei wegen Ablauf der gesetzlichen Schutzfrist.]

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