Im Licht des Südens

In der Archäologischen Staatssammlung ist noch bis 27.05.2012 die Ausstellung „Im Licht des Südens“ zu sehen. Zu erreichen ist die Staatssammlung am Besten mit der U4/U5 (U-Bahnhof Lehel). Dann kann man noch mit der Tram eine Station bis „Haus der Kunst“ fahren und muss dann zu Fuß ca. 200 Meter die Straße zwischen Nationalmuseum und Englischem Garten weitergehen, nachdem man die Prinzregentenstraße überquert hat. Dann kommt man direkt am Gebäude der Staatssammlung vorbei.

Der Eintritt kostet 7,50 EUR (es gibt keinen Sonntagseintritt) und man kann damit die Sonderausstellung „Im Licht des Südens“ und die Dauerausstellung besuchen. Man beginnt mit den beiden Räumen genau gegenüber der Kasse. Auf keinen Fall sollte man dann denken, dass das alles gewesen ist. Zurück im Kassenvorraum wendet man sich dann (mit Blick auf die Kassen) nach links. Dort ist der größte Teil der Ausstellung zu sehen. Die Räume sind etwas verschachtelt. Man sollte unbedingt auf die Hinweisschilder achten, die einem an einigen Stellen den Weg weisen. Außderdem helfen die freundlichen Aufseher gerne und bringen einen wieder auf Kurs. Man ist richtig, wenn man sämtliche Räume der Sonderausstellung und auch die Dauerausstellung gesehen hat und auf dem Weg zum Ausgang ist.

Die Ausstellung selbst zeigt die Verbindungen antiker Kulturen im zentralen Europa mit der Mittelmeerregion. Es geht um Warenwege, Bekleidung, Schmuck, Geld, Arbeitsgeräte, Waffen, aber auch Essen oder die Einrichtung von Häusern. Die Ausstellungsstücke werden absolut modern und professionell präsentiert. Es wird an einigen Stellen mit aufwändigen Displays und Audio oder Projektionen gearbeitet. So ist beispielsweise ein römischer Marktstand aufgebaut, der die Vielfalt des römischen Warenangebotes darstellt. Das Marktgeschehen ist mit Gesprächen, Gesang und Geräuschen untermalt. Generell ist es bemerkenswert, wie rege doch der Austausch von Waren zu der damaligen Zeit war. Die Stücke sind ausführlich beschriftet, jedoch fehlte mir manchmal zu einzelnen Stücken doch die eine oder andere Information. 

Die Ausstellung ist den Eintrittspreis wirklich wert. Es gibt auch den üblichen Museumsshop, der hier zwar eher aus ein paar Tischen und Regalen neben der Kasse besteht, trotzdem schöne und informative Sachen und Bücher anbietet. Den Besuch kann ich unbedingt empfehlen. Es finden am Sonntag um 11 und 14 Uhr auch Führungen statt.

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