Das Spiel des Engels – Carlos Ruiz Zafón

Ich habe gerade das Buch „Das Spiel des Engels“ von Carlos Ruiz Zafón beendet. Es ist zeitlich vor seinem anderen Roman „Der Schatten des Windes“ angesiedelt. Es kommt der Friedhof der vergessenen Bücher vor und die Buchhandlung Sempere & Sohn. Diesmal mit dem Großvater und Vater des Daniel aus der Schatten des Windes.

Die Handlung spielt im Barcelona Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zum Beginn der Franco-Diktatur. Das Buch beginnt sehr spannend und hat mich gleich gefangen. Nach dem ersten Viertel hat es aber meiner Meinung nach stark nachgelassen. Die Handlung dümpelt dann so vor sich hin. Es wird nicht wirklich langweilig, erscheint aber irgendwie recht gestreckt und seltsam inhaltsarm.

Erst beim letzten Viertel des Buches zieht die Handlung wieder an und endet dann mit einer Art „Showdown“. Der Epilog ist dann der eigentliche Höhepunkt. Hier werden dem Leser erst die Zusammenhänge richtig klar, die er vorher nur vermutet hat.

Das Buch ist ein Horrorroman, die Geschichte einer unglücklichen Liebe und eine Art Fantasy-Roman. Hier ist dann auch schon das Problem, dass ich mit Zafóns Werk hatte. Letzteres Genre ist so überhaupt nicht meins und daher hinterlässt mich dieses Buch auch mit einer zwiespältigen Meinung.

Zweifellos ist Carlos Ruiz Zafón ein exzellenter Autor. Aus diesem Grunde hat mir das Spiel des Engels auch durchaus (trotz einiger Abstriche) gefallen. Unbedingt nochmals lesen, würde ich das Buch jedoch nicht unbedingt.

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