Lesestoff – Bill Bryson

Ich habe ein neues Buch fertiggelesen. Bill Brysons – „Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge“. Es erinnert an sein Buch „Eine kurze Geschichte von fast allem“. Diesmal nimmt uns Bill Bryson mit auf einen Rundgang durch sein Wohnhaus. Er wohnt in einem alten Pfarrhaus und schildert zu jedem Raum passende Hintergründe. Es geht um die Geschichte von Bett, Sofa, Küchenherd. Warum wir Salz und Pfeffer benutzen oder wie es sich damals so lebte.

Die Geschichten sind durchweg interessant und in der typischen Art von Bill Bryson geschrieben. Man erfährt viel über das Leben zu früheren Zeiten. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings. Wie schon in seinem Vorgängerbuch konzentriert er sich ausschließlich auf die Geschichte von England und Amerika. An ganz wenigen Stellen wird nur kurz auf andere Nationen eingegangen. Das ist zwar verständlich, denn Bill Bryson ist Amerikaner, der schon seit mehreren Jahrzehnten in England lebt. Andererseits blendet es für uns Kontinentaleuropäer auch einen großen Teil aus und wirkt manchmal etwas einseitig.

Trotzdem ist es ein unterhaltsames kurzweiliges Lesevergnügen, bei dem man auch noch eine Menge lernt.

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