Mein Freund der Kieselstein

Ich habe lange gewartet, weil mich die Thematik nicht so brennend interessiert hat, schließlich bin ich aber dann doch in das Museum „Reich der Kristalle“ – also die Minaralogische Staatssammlung gegangen. Dort wird noch die nächsten Monate die Sonderausstellung „Mein Freund der Kieselstein“ gezeigt.

Das Gebäude sieht von außen nicht sehr einladend aus. Es ist ein normales Gebäude der Universität München in dem Hörsäle untergebracht sind. Der Eintritt ist mit 4 € meiner Meinung nach etwas überteuert für das, was man dann zu sehen bekommt.

Die Ausstellung selbst hat mich dann doch überrascht. Ich bin mit der Einstellung herangegangen, dass man halt eine Menge Steine sieht. Ein Geologe wird das natürlich anders sehen. Die ausgestellten Stücke waren dann doch sehr überraschend sehenswerte Stücke, die einen ganz eigenen Reiz ausgestrahlt haben. Wunderschöne Steine, versteinerte Bäume und Schnecken und das Ganze gemischt mit künstlerischen Darstellungen, die mit Hilfe von Steinen gestaltet wurden. Natürlich wird auch der Kieselstein ausführlich beleuchtet. Diesem kann man nach Aussage der Staatssammlung seine Wünsche erzählen. Ein Highlight ist der Raum, in dem Steine mit lang- und kurzwelligem UV-Licht bestrahlt werden und so äußerst faszinierend leuchten.

Der Rest des Museums besteht dann aus Vitrinen, die im Uni-Gebäude verteilt sind. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich etwas Besonderes. Die Meteoriten, die mich sehr interessiert haben, waren eher unscheinbar klein.

Das bringt mich dann auch zum Fazit. Nicht schlecht, wenn man einmal nicht weiß, was man unternehmen soll. Ich war aber nach weniger als einer Stunde mit dem Ganzen durch und hier ist auch der Grund warum ich sagen muss, dass als Eintritt die Hälfte ausgereicht hätte.

Man hat sich wirklich Mühe gegeben. Einem Laien allerdings fasziniert das jetzt aber wohl nicht so. Evtl. wäre es mit einer Führung (die auch angeboten werden) anders gewesen.

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