Tierpark Hellabrunn

Orang Utan im Tierpark Hellabrunn

Den Tierpark Hellabrunn wollte ich schon lange einmal besuchen. Jetzt ergab sich endlich die Gelegenheit. Trotz des durchwachsenen Wetters ging es am Samstag also dort hin. Ebenfalls eine wunderbare Gelegenheit meine neue digitale Spiegelreflexkamera mit dem Zoomobjektiv auszuprobieren. Die Qualität der Aufnahmen ist sehr gut und hat mich wirklich begeistert.

Die Tiere werden in modern gestalteten Anlagen gehalten. Überall gibt es ausführliche Hinweistafeln mit weiteren Informationen zu den jeweiligen Tieren im entsprechenden Gehege. Man sollte sich ständig an der Karte des Tierparks orientieren, sonst läuft man Gefahr, Teile des riesigen Geländes auszulassen und Tiere zu übersehen.

Besonders empfehlenswert war die Flugschau der Greifvögel um 13 Uhr. Hier konnte man die anmutigen Vögel aus allernächster Nähe betrachten und deren überragende Flugkünste bestaunen. Die Fütterung der Seelöwen in der Polarwelt war ebenfalls sehr schön und interessant.

Die Fledermausgrotte war ein Highlight für mich. In einem als Höhle gestalteten Raum fliegen die Fledermäuse frei zwischen den Besuchern umher. Sie fliegen manchmal unmittelbar an den Köpfen vorbei, so dass man den Luftzug spürt. Sie kollidieren aber dank ihrer Orientierung per Ultraschall aber nie mit jemandem.

Die Streichelzoos, die es zweimal auf dem Gelände gibt, finde ich persönlich jetzt leider etwas zweifelhaft. Sicherlich kann man Kinder auf diese Weise für Tiere interessieren. Die Belange der Tiere sollten jedoch auch ausreichend dabei beachtet werden. Hier habe ich jedoch meine Zweifel.

Trotzdem ist der Tierpark Hellabrunn aber eine absolute Empfehlung. Man kann den ganzen Tag dort verbringen und benötigt die Zeit auch, sämtliche Tiere zu sehen.

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