Karl Friedrich Schinkel

In der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung kann man bis 12. Mai 2013 die Ausstellung über Karl Friedrich Schinkel besuchen. Der Eintritt kostet 11 EUR.

Karl_Friedrich_Schinkel_Die_Sternenhalle_der_Königin_der_Nacht_Bühnenbild_Zauberflöte_MozartKarl Friedrich Schinkel war mir bisher eigentlich nur als Architekt bekannt. In seiner Neuen Wache habe ich im Jahr 1987 die Wachablösung der Ehrenwache der NVA miterlebt. Aber Karl Friedrich Schinkel hat nicht nur beeindruckende Bauwerke geschaffen. Er hat gemalt, gezeichnet und sogar Stühle und Sessel oder Tafelaufsätze entworfen. Er gestaltete Bühnenbilder für Opern und noch vieles mehr.

Die Ausstellung in den geschmackvoll gestalteten Räumen beginnt zunächst mit einem Überblick über sein Leben und seine Familie. Im weiteren Verlauf der Ausstellung werden dann sämtliche Facetten seines Wirkens gezeigt. Die Gemälde fand ich sehr schön. Beeindruckend ist auch die Rekonstruktion des optisch-mechanischen Schaubildes zum »Brand von Moskau« (1812), mit dem Schinkel schon damals ein breites Publikum begeistern konnte. Hier wird mit flackerndem Feuerschein und mechanischen Figuren der Brand untermalt. Nicht fehlen darf natürlich die entsprechende akustische Kulisse.

Der Eintrittspreis hat sich wirklich gelohnt. Wenn man sich Zeit nimmt und alles in Ruhe ansieht, ist man für einige Zeit beschäftigt. Darüber hinaus kann man auch noch einen Audioguide nehmen (ausschließlich auf Deutsch). Die Beschriftungen in der Ausstellung sind in Deutsch und Englisch. In den ersten Räumen hatte ich allerdings etwas Schwierigkeiten, bei dem gedämpften Licht die Beschriftungen mit schwarzer Schrift auf einem ziemlich intensiven Grün zu lesen. Zum Glück findet sich dieses Grün nicht mehr in den anderen Räumen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.