Nach Rom! Der Landschaftsmaler Johann Christian Reinhart

IMG_0231 (1)Die Ausstellung in der Neuen Pinakothek über den Landschaftsmaler Johann Christian Reinhart kann man noch bis 26. Mai 2013 besuchen. Der Eintritt (nur für diese Sonderausstellung) kostet 7 EUR. Es bilden sich lange Schlangen an den Kassen. Man sollte also nicht erst am Nachmittag kommen.

Johann Christian Reinhart stammte aus Hof. Nach seiner Arbeit am Hof von Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen konnte er schließlich seinen Traum verwirklichen und nach Rom übersiedeln. Dies machte Markgraf Alexander von Brandenburg-Ansbach möglich, der dem Künstler die Reisekosten zahlte und ihm einige Zeit lang mit Geld unterstützte.

Reinhart schuf Zeichnungen, Karikaturen und Figurenstudien. Seine Gemälde entsprechen streng der klassizistischen Landschaftsmalerei. Seine heroischen Ideallandschaften sind wirklich wunderbar. Aber schon zu Lebzeiten hatte er Kritiker, die seine Bilder als „wie geleckt“ bezeichneten. Dem betreffenden Kritiker antwortete er mit wütenden und polemischen Angriffen. Unter anderem auch mit einer Karrikatur, die diesen mit dem Schwanz eines Esels zeigt.

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In Rom bildete sich um ihn ein Kreis von deutschen Malern. Bis zu seinem Tod blieb er in Rom und malte dort weiter. Unter anderem auch die vier Ansichten von Rom von der Villa Malta für den bayerischen König Ludwig I.

 

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