Tour auf den Wallberg

Heute habe ich eine Wandertour auf den Wallberg gemacht. Ich habe kostenlos auf dem Parkplatz der Wallbergbahn geparkt und bin losgelaufen. Am Anfang denkt man, dass der Weg ja ganz schön steil ist und das hoffentlich nicht dauernd so weitergeht. Was soll ich sagen, es geht nicht dauernd so weiter, manchmal ist er noch steiler. An der ersten Weggabelung habe ich dann den Winterweg gewählt. Dieser verläuft im Zickzack den Berg hoch und ist deutlich kürzer als der Sommerweg. Daher ist er natürlich auch steiler und anspruchsvoller. Man kommt aber mit Wanderschuhen gut aus und muss nicht unbedingt Stöcke benutzen, obwohl diese sicherlich hilfreich gewesen wären. Auf dem Winterweg muss man auf Felsen und Wurzeln auf dem Weg achten. In regelmäßigen Abständen sind Bänke zum Ausruhen aufgestellt.IMG_0931 IMG_0930

Im weiteren Verlauf stößt der Winterweg dann wieder auf den Sommerweg und von dort aus geht es weiter bis zur Bergstation der Wallbergbahn. Das niedriger gelegene Wallberghaus ist übrigens noch bis zum 1. August 2013 wegen Umbaus geschlossen.

Der Weg (egal ob Sommer- oder Winterweg) verläuft zum großen Teil im dichten Wald. Es gibt nur wenige Möglichkeiten für einen Blick ins Tal. Erst kurz vor der Bergstation trifft man auf Wiesen und offenes Gelände.

Da ich an einem Wochentag gewandert bin, waren auch nicht so viele Leute unterwegs. An der Berg- und Talstation werden es natürlich wesentlich mehr, es hat sich aber noch in Grenzen gehalten. Was ich bemerkt habe, die Wanderer auf der Strecke grüßen sich immer. Je näher man jedoch der Bergstation kommt, desto weniger tun dies und man erntet nur noch unverständliche Blicke. Erst auf dem Rückweg wird wieder von anderen Wanderern gegrüßt.

Bei der Bergstation kommt man an den Gleitschirmfliegern vorbei, die sich gerade für den Start fertigmachen. Außerdem muss man um Leute mit Ballerinas und Flipflops herumgehen. Davon darf man sich aber nicht beeindrucken lassen, schließlich hat man eine Leistung vollbracht und sich auf eigenen Beinen den Berg hinaufgeschleppt. Die restliche gute halbe Stunde zum Gipfelkreuz habe ich mir allerdings dann doch gespart.

IMG_0935

 

 

 

 

 

 

Nach meiner Rast auf dem Wallberg erfolgt dann der Rückweg auf dem Sommerweg. Diese Route ist wesentlich länger, dafür aber auch nicht so steil und geschottert.

Nach 4 1/4 Stunden und 10,6 km war dann die Wanderung zu Ende.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.