Ägyptisches Museum

IMG_0270Seit 11. Juni 2013 ist das Ägyptische Museum in München geöffnet. Bisher in einem Seitenflügel der Residenz unter sehr beengten Verhältnissen untergebracht, konnte jetzt aus dem Vollen geschöpft werden.

Schon der Eingangsbereich des Museums erinnert an den Eingang einer ägyptischen Grabkammer. Dieser Eindruck setzt sich im Museum fort. Hohe Räume mit Wänden aus Beton und dann wieder niedrige kleine Kammern, in denen auf moderne Weise die Exponate präsentiert werden. Es wird viel mit Licht und Schatten, mit Touchbildschirmen und mit Exponaten zum Anfassen gearbeitet. Die Räume sind derartig verschachtelt, dass man aufpassen muss, auch wirklich alle Räume gefunden bzw. gesehen zu haben. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass Durchgänge in andere Räume nicht gleich zu sehen sind. Ich habe jedenfalls schnell den Überblick verloren.

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Eine wirkliche Hilfe gegen das Verirren ist die durchgehende Leiste im Boden, die Blinde von Exponat zu Exponat führt. Es gibt viele Exponate auch zum Anfassen und die Übersichtstexte zu den einzelnen Räumen sind neben Deutsch und Englisch auch in Brailleschrift angebracht.

Auf dem rechten Bild sieht man übrigens diesen roten Stock aus der Decke ragen. Dieser gehört zu dem Kunstwerk, das vor dem Museum steht.

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Es steht wirklich viel Platz zum Zeigen der Stücke zur Verfügung. Es sind auch viele Exponate zu sehen, die vorher in der Residenz nicht ausgestellt wurden. Die moderne Präsentation und die überraschende Architektur sind wirklich sehenswert. Vor allem am Sonntag sollte man die Gelegenheit nutzen und 1 EUR investieren. Ein kleiner Museumsladen rundet das Angebot ab.

 

 

 

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