Eckbauer und Partnachklamm

Ich bin für diese Wanderung mit dem Auto bereits vor 7 Uhr morgens losgefahren. So war ich schon kurz nach 8 Uhr ohne Stau in Garmisch.

Die Wanderung begann am großen Parkplatz beim Kainzenbad bzw. Krankenhaus. Zuerst ging es erstmal 500 m in die falsche Richtung und wieder zurück, bis ich bemerkt habe, dass der Start eigentlich direkt in der Nähe des geparkten Autos gewesen wäre. Ziemlich steil war dann der Weg bis zum Dorf Wamberg. IMG_0290Von dort ging es dann weiter bis zum Gasthof Eckbauer. Bis hierhin begegneten mir keine anderen Wanderer. Auf dem Weg zum Eckbauer hat mich auf dem schmalen, geschotterten Wanderweg ein Kombi mit hohem Tempo überholt. Die Insassen waren ortsfremd, denn das Auto hatte auf dem steilen Schotterweg immer wieder Probleme mit durchdrehenden Reifen. Der Fahrer hat es immerhin über mehrere der hohen Holzbalken geschafft, die quer über die Fahrbahn verlaufen und diese befestigen sollen. Erst auf dem noch steileren Stück im Wald kamen dem Fahrer dann Zweifel, als er über eine hohe betonierte Rinne und mehrere fußballgroße Felsbrocken hätte fahren müssen. Da bekam er dann doch Angst um seine Ölwanne und sein Fahrzeug. Er erklärte mir, dass er auswärtig sei und sich verfahren hätte. Jetzt musste er dann langsam den steilen und schmalen Weg ohne Wendemöglichkeit im Rückwärtsgang wieder hinunterfahren. Mir ist ein Rätsel, wie er überhaupt so weit kommen konnte. Er wollte wohl mit dem Auto auf den Eckbauer fahren. Der Rückweg war bestimmt ein Erlebnis. Hoffentlich hat er es ohne Schaden nach unten geschafft.

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Vom Gasthof Eckbauer ging es dann hinunter in die Partnachklamm. Erst hier wurde die Zahl der anderen Wanderer größer. Bis zum Eckbauer war die Wanderung ruhig und entspannend. Die Tour ging genau entgegengesetzt durch die Klamm. Vom eigentlichen Ausgang (der nicht besetzt war) durch die Klamm bis zum „Eingang“ mit dem Kassenhäuschen. Die Partnachklamm war wirklich beeindruckend. Allerdings hatte diese Richtungswahl den Nachteil, dass ich immer entgegengesetzt der Menschenmassen laufen musste. Nicht jeder kam in der Dunkelheit mit Gegenverkehr klar.

Am Kassenhäuschen wollte ich eigentlich die 3 EUR Eintritt bezahlen. Allerdings war dort ein richtiges Durcheinander und eine riesige Schlange, dass ich in dem Durcheinander dann ohne zu zahlen plötzlich daran vorbei war. Die restliche Strecke bis nach Garmisch war nicht besonders schön. Viele Leute und ständig Autos, die bis zur Klamm fahren müssen. Ein Highlight war noch die Sprungschanze am Olympiastadion. Bis zum Parkplatz ging es dann noch unschöner ständig an Hauptstraßen entlang. Die Strecke war aber zum Glück nicht besonders lang.IMG_0970

Die Heimfahrt habe ich dann bereits gegen Mittag angetreten, was den Vorteil hatte, dass die Autobahn in meiner Richtung total leer war. Ich bin dann an dem kilometerlangen Stau, der auf der B2 vom Tunnel Farchant bis weit auf die A95 zurückreichte.

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