S wie Schlachtenbilder

IMG_0295Die Ausstellung „S wie Schlachtenbilder“ in der Neuen Pinakothek dauert noch bis zum 8. September 2014. Es geht in der Studiengalerie um die Entwicklung der Darstellung von Kampfhandlungen in der Malerei. Ein großer Teil der Bilder wurden vom Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt für die Dauer der Ausstellung in die Neue Pinakothek gebracht. Diese sind normalerweise als Dauerleihgabe in Ingolstadt zu sehen.

Während es bei den Schlachtengemälden zunächst um die Erinnerung an Heldentaten von Kaisern und Königen oder der (überhöhten) Darstellung von historischen Wendepunkten in der Geschichte ging, wandelte sich dies im Laufe der Zeit. Motive und Bildsprache in den Werken veränderten sich. Zunächst ging es um die mehr oder weniger detailgetreue Darstellung des Kampfgeschehens in großformatigen Bildern. So sind die beiden Schlachtenbilderzyklen, die für den Generalstabschef Napoleons, Marschall Berthier, und für Kronprinz Ludwig von Bayern gemalt wurden, im Saal 2 ausgestellt.

Im Keller der Neuen Pinakothek erkennt man dann sehr schnell diesen Wandel in der Darstellung. Es werden jetzt einzelne Szenen dargestellt. So beispielsweise der verwundete Soldat und die Witwe bei einer Siegesfeier oder eine Abschiedsszene. Plötzlich rücken die Feldherren mit ihren Armeen in den Hintergrund. Statt dessen werden einzelne Soldaten oder Teilnehmer von Bauernaufständen in Szene gesetzt.

Der Eintritt in die Ausstellung ist im normalen Eintrittspreis (am Sonntag 1 EUR) enthalten. Ein mehrseitiges Faltblatt mit Informationen und Werkliste ist kostenlos an der Kasse und in der Ausstellung erhältlich.

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