Grüne Nacht 2014 in Ansbach

Am Samstag, den 19. Juli 2014 fand wieder in Ansbach die Grüne Nacht statt. Die Fußgängerzone war in grünes Licht getaucht und überall fanden Konzerte, Performances und weitere Veranstaltungen statt.

Darüber hinaus waren viele historische Gebäude, wie z. B. die Residenz, das Markgrafenmuseum, die Synagoge bis in die Nacht geöffnet und teilweise passend ebenfalls grün beleuchtet.

Im Kunsthaus in der Reitbahn gab es eine Fotoausstellung. Sehr gefallen haben mir die mit der „Camera Obscura“ entstandenen Aufnahmen. Dabei handelt es sich um einen großen begehbaren Holzkasten, der mit einem kleinen LKW zu verschiedenen Standorten gefahren werden kann. In den Holzkasten wird ein großer Bogen Fotopapier befestigt. Durch ein kleines Loch fällt das Licht auf das Fotopapier und belichtet es. Der Holzkasten macht Aufnahmen nach dem Prinzip einer Lochkamera. Der Charakter der Aufnahmen und die starke Vignettierung haben mich an Lomografie erinnert. Die Camera Obscura konnte man auch besichtigen. Ich bin mir jedoch sicher, dass die meisten Betrachter nicht wussten, was sie vor sich hatten und lediglich verständnislos von innen durch das kleine Loch auf die Bühne blickten.

 

Weiter ging es dann mit der Fürstengruft von St. Gumbertus, die ebenfalls in grünes Licht getaucht war und dadurch eine beeindruckende Stimmung vermittelte. In der Krypta standen die reich verzierten Sarkophage der Markgrafen, die durch das grüne Licht besonders zur Geltung kamen.

 

Die Warteschlange für das Herrieder Tor war leider zu lange, weshalb ich statt dessen die Synagoge samt Ritualbad besuchte.

Im Hof des Margrafenmuseums bildete dann eine Kunstperformance mit Feuerschluckern den Abschluss.

 

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