Fockenstein

Meine heutige Bergtour hat mich vom Sonnenbichl über die Aueralm auf den Fockenstein geführt. Die Tour beginnt in Bad Wiessee am Wanderparkplatz Sonnenbichl. Der Parkplatz ist kostenpflichtig und ein Tagesticket kostet 4 EUR. Dieses wird an einem Parkautomaten gekauft, der nur Münzen annimmt und nicht wechselt. Also passendes Münzgeld bereithalten. Da ich ziemlich früh dran war, waren auch genügend Parkplätze frei.

Zunächst läuft man auf einem breiten Schotterweg mit geringer Steigung entlang des Zeiselbachs durch den Wald. Man kommt an der Diensthütte Zeiselbach Winterstube vorbei. Hier steigt der Weg immer noch kaum an. Erst auf 999 m Höhe wird der Schotterweg ab der Schranke schmaler und führt jetzt mit einer deutlichen Steigung weiter durch den Wald bergauf. Erst kurz unterhalb der Aueralm tritt man aus dem Wald heraus. Nach etwa einer Stunde Gehzeit führt der Schotterweg jetzt mit kaum Steigung an der Aueralm vorbei. Die Aueralm hat am Montag übrigens Ruhetag und war daher nicht geöffnet. Ich war allerdings darauf vorbereitet, die Reaktionen einiger anderer Wanderer, die zum Teil mit Sandalen und ohne Getränke oder Verpflegung unterwegs waren, haben jedoch Bände gesprochen.

Man kommt an einer kleinen Kapelle vorbei und hat dann an einer Weggabelung zwei Möglichkeiten auf den Fockenstein zu steigen. Der rechte Weg führt in etwa 45 Minuten auf den Gipfel. Ich habe jedoch den linken Weg gewählt, der in etwa einer Stunde an der  Neuhüttenalm vorbei und dann über Viehweiden auf die Rückseite des Gipfels führt. Auf der Neuhüttenalm wurden gerade die Gärkörbe der Brote gereinigt. Der Weg über die Viehweiden weist einige schlammige Stellen auf, bei denen man sorgfältig seine Tritte suchen muss.

Das letzte kurze Stück zum Gipfel ist dann sehr fordernd. Es geht durch die Felsen sehr steil hinauf. Hier ist Trittsicherheit erforderlich.

Gipfelanstieg zum Fockenstein
Gipfelanstieg zum Fockenstein

Auf dem Gipfel gab es dann endlich mal wieder eine zünftige Brotzeit, da diesmal das Wetter wunderbar sonnig war. Anschließend ging es auf dem kürzeren Weg dann wieder zurück zur Weggabelung, die ich schon beim Aufstieg passiert hatte. Der Abstiegsweg ist nicht ganz so fordernd, wie der Aufstiegsweg. Jedoch gibt es hier auch einige schlammige Stellen und man muss für dieses Stück tatsächlich eine gute halbe Stunde für den Abstieg einplanen.

Auf dem Aufstiegsweg geht es dann von der Weggabelung wieder zur Aueralm und weiter durch den Wald zum Sonnenbichl-Parkplatz zurück. Der restliche Weg lässt sich dann in einer guten Stunde bewältigen. Beim Abstieg waren dann auch deutlich mehr Wanderer und Mountainbiker unterwegs als am Morgen.  Einige sogar mit Kinderwagen. Hier hätte mich interessiert, wie weit sie das auf den steilen Passagen durchgehalten haben.

Eine sehr schöne Tour die bis zur Aueralm als leicht eingestuft ist. Der weitere Aufstieg auf den Fockenstein ist dann deutlich fordernder und daher eine mittlere Tour. Das Wetter hat gepasst und es gab einen wunderbaren Fernblick.

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