10 km-Lauf – München Marathon 2014

IMG_0434Heute habe ich erfolgreich am 10 km-Lauf des München Marathons teilgenommen und meine Zeit vom Stadtlauf unterboten.

Ich war schon rechtzeitig vorher da, um alles in Ruhe erledigen zu können. Der Weg im Olympiapark von der U3 bis zum Olympiastadion, wo Umkleidemöglichkeiten bereitstanden und die Starterbeutel abgegeben werden konnten, zieht sich ja dann schon etwas. Bereits die U-Bahn war voll mit Läufern des Marathons und des 10 km-Laufs. Bis ich mich etwas orientiert hatte, war es auch schon Zeit, sich umzuziehen und den Starterbeutel abzugeben.

Bereits so gegen 10 Uhr bewegten sich alle über den Spiridon-Louis-Ring zur Startlinie in der Ackermannstraße. Der Marathonlauf und die Marathonstaffel wurden in drei Startblöcken gestartet. Der 10 km-Lauf ging erst um 10:40 Uhr an den Start. Die Zeit wurde jedoch nicht lange, da die Moderation an der Startlinie und die Böllerschützen, die jeweils die Startschüsse abgaben, für gute Stimmung sorgten. Im Sonnenschein wurde es ganz schön warm. Es war eine ganz andere Stimmung als beim Stadtlauf im Dauerregen.

Nach dem Startschuss ging es recht zügig über die Matte. Durch den breiten Korridor ging es nicht zu eng zu und ich konnte recht schnell mein Tempo finden. Ich wollte meine Zeit vom Juni auf jeden Fall unterbieten und habe darauf geachtet, einen Schnitt von 5:10 bis 5:15 Minuten zu halten. Bereits bei der Kurve zur Barbarastraße stand die erste Sambagruppe und heizte die Läufer an. Im weiteren Verlauf haben sich immer wieder ganze Bands mit kompletter PA am Straßenrand postiert und gespielt um die Läufer anzufeuern und zu unterhalten.

Nach sehr kurzer Zeit war ich dann schon auf der Ludwigstraße und bin durchs Siegestor gelaufen. Ein echter Höhepunkt des Marathons. Hier trafen wir auf die ersten Nachzügler der Marathonstaffel. An der Theresienstraße war dann die Wende und es ging wieder auf der Ludwigstraße zurück. Hier war der erste Erfrischungspunkt, an dem es Trinkwasser gab. Anders als im Juni, habe ich hier zugegriffen. Bei meinen langen Läufen ist mir aufgefallen, dass rechtzeitiges Trinken die Leistungsfähigkeit aufrechterhält – auch bei 10 km.

Es ging wieder durchs Siegestor und wieder nach links Richtung Elisabethstraße. So ab dem siebten Kilometer habe ich dann gemerkt, dass mein Laufschnitt langsam ansteigt und ich musste immer wieder darauf achten, nicht zu langsam zu werden. Anderen Läufern ging es nicht anders. Es waren auch die Ersten zu sehen, die Gehen mussten. In der Ackermannstraße war dann noch mal ein Verpflegungsstand, an dem ich mir einige Schlucke Elektrolytgetränk gegönnt habe. Es ging am Startpunkt vorbei auf den Spiridon-Louis-Ring zum Olympiastadion. Diese Strecke steigt etwas an und war daher ziemlich fordernd. Ein Sprecher hat hier die Läufer noch einmal für den letzten Kilometer angefeuert.

Es ging unter Musikbeschallung auf der Rückseite des Olympiastadions durch einen Tunnel, der mit Lichteffekten und Kunstnebel einen weiteren Höhepunkt darstellte, direkt in das Stadion. Im Olympiastadion musste man dann zuerst eine komplette Runde zurücklegen, bis endlich die Ziellinie kam. Die Musik, die Zuschauer sind natürlich ein Highlight des Laufs. Die komplette Stadionrunde hat sich dann auch etwas gezogen, aber ich habe nach 54:10 Minuten die Ziellinie überquert.

IMG_0435Hinter dem Ziel wurde den Läufern gratuliert und die Medaille umgehängt. Anschließend ging es zu den Elektrolytgetränken, dem Trinkwasser, den Brezen und den Bananen. Direkt auf dem Rasen des Stadions konnte man sich dann erholen und den nachfolgenden Läufern beim Einlauf zuschauen.

Danach ging es dann zur Startbeutelausgabe und zur Umkleide um wieder in trockene Sachen zu kommen. Alles war wirklich gut organisiert und hat reibungslos geklappt.

Beim München-Marathon habe ich als Läufer wesentlich mehr gesehen, als beim Stadtlauf, der fast nur durch den Englischen Garten ging. Natürlich hat das sonnige und trockene Wetter viel dazu beigetragen, dass man am Rand der Laufstrecke immer wieder von Zuschauern angefeuert wurde. Der Lauf durch das Siegestor bei strahlend blauem Himmel war für mich der persönliche Höhepunkt. Meine Zeit konnte ich um fast vier Minuten verbessern und nächstes Jahr werde ich am Halbmarathon teilnehmen.

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