Die Schleuse im Tal von Optevoz – Teil 2

Am heutigen Sonntag bin ich noch einmal zur Ausstellung in der Neuen Pinakothek über das Bild von Daubigny „Schleuse im Tal von Optevoz“ zurückgekehrt.Die Schleuse im Tal von Optevoz Über die Ausstellung habe ich ja bereits in einem vorherigen Blogpost geschrieben.

Ich bin deshalb wieder zurückgekommen, weil ich zwischenzeitlich den zur Ausstellung erhältlichen Katalog gelesen habe. Dieser geht ausführlich auf das Schaffen von Courbet und Daubigny und die wechselvolle Geschichte des Bildes der Schleuse ein. Im Buch werden die Erkenntnisse, die im Rahmen der Restaurierung und der weitgehenden Wiederherstellung des Urzustandes des Gemäldes gewonnen konnten, detailliert beschrieben. Auch wird die Kunstszene um die Maler beleuchtet und auf das Leben des Kunsthändlers eingegangen, von dem die Pinakothek das Bild Anfang des 20. Jahrhunderts erworben hat.

Mit diesem Wissen konnte ich die reparierten und nur bei genauem Hinsehen erkennbaren Nagellöcher und Knicke in der Leinwand betrachten und die Stelle suchen, in der sich die gefälschte Signatur von Courbet befand.

Auch machten die weiteren Bilder der Schleuse, die von Daubigny gemalt wurden,  in diesem Gesamtkontext jetzt mehr Sinn. Die Ausstellung konnte ich mit dem durch das Buch vertiefte Wissen viel mehr würdigen.

Aus diesem Grund kann ich den Ausstellungskatalog nur empfehlen. Die enthaltenen Texte sind sehr informativ und spannend geschrieben. Der Katalog ist im Laden der Pinakothek erhältlich und auch etwas teurer im Versandhandel oder direkt beim Verlag. Trotzdem ist der Preis für dieses Buch sehr günstig, da es auf hochwertigem Papier gedruckt wurde und auch viele Abbildungen enthält.

Die Ausstellung ist im ersten Stock zu finden. Der Weg von der Eingangshalle ist ausgeschildert. Es gilt der Sonntagseintritt von 1 EUR für das ganze Haus.

 

Eine Antwort auf „Die Schleuse im Tal von Optevoz – Teil 2“

  1. Ich besitze auch ein Gemälde von Daubigny, „die Schleuse von Optevoz“, kein
    Ölgemälde, sondern eher Öl-Pastell , kann das selbst nicht beurteilen.
    Falls Sie daran interessiert sein sollten, bitte ich um eine Antwort.

    Mit freundlichen Grüssen, Gisela Kuhlmann

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