August Macke und Franz Marc

Im Kunstbau des Lenbachhauses ist noch bis zum 3. Mai 2015 die Ausstellung „August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft“ zu sehen.

Blick auf den Kunstbau

In der Ausstellung geht es um die Freundschaft der beiden Maler. Im Januar 1910 besuchte August Macke zum ersten Mal Franz Marc in München und war vom Maler und seinen Bildern begeistert. Daraus entwickelte sich eine gegenseitige Freundschaft. Beide Künstler besuchten sich gegenseitig und pflegten einen regen Austausch. Die intensive Freundschaft dauerte leider nicht sehr lange, da beide Maler zu Beginn des Ersten Weltkriegs eingezogen wurden und August Macke bereits nach kurzer Zeit in der Champagne und Franz Marc schließlich 1916 bei Verdun fiel.

Man erlebt die Entwicklung beider Künstler von der ersten Begegnung über den Blauen Reiter bis hin zu den letzten Bildern vor dem Krieg und Zeichnungen, die im Felde angefertigt wurden. In der Ausstellung zeigt sich auch, welche Gemeinsamkeiten das Schaffen beider Maler aufwies und man erhält einen Einblick, warum sich eine so intensive Freundschaft bilden konnte.

Es sind zahlreiche berühmte Gemälde zu sehen, die aus deutschen und internationalen Museen (Guggenheim Museum, Centre Pompidou) und Privatsammlungen zusammengetragen wurden. Alleine dadurch lohnt sich die Ausstellung schon.

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Die Eintrittskarten für den Kunstbau kauft man im Lenbachhaus. Anschließend geht man zur U-Bahnstation Königsplatz und betritt dort den Kunstbau. Der Eintritt kostet 12 EUR und gilt nicht nur für den Kunstbau, sondern auch für das Lenbachhaus selbst. Da der Andrang so stark ist, werden für den Einlass in den Kunstbau Zeitfenster von 15 Minuten vergeben. Die Karte ist für den Kunstbau nur in diesem Zeitraum gültig. Der Aufenthalt in der Ausstellung selbst ist natürlich unbegrenzt und auch das Lenbachhaus  kann man am Kauftag jederzeit besichtigen.

Der Andrang in die Ausstellung ist tatsächlich enorm. Am letzten Sonntag waren mir die Schlangen an den drei Kassen zu lang. Daher habe ich es diese Woche zu einem etwas früheren Zeitpunkt versucht. Es gab trotzdem wieder Schlangen an den Kassen, die aber noch erträglich waren. In der Ausstellung selbst ist es tatsächlich ziemlich voll. Der Geräuschpegel ist enorm, was wohl auch an den Betonwänden und dem Grundriss des Raumes liegt.

Die Ausstellung ist den Eintrittspreis wert. Wo sonst kann man viele der berühmten Gemälde auf einem Fleck besichtigen. Ein Ausstellungskatalog kann für 34 EUR im Kunstbau gekauft werden.

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