Braukunst Live!

Vom 6.-8. März 2015 fand wieder die „Braukunst Live!“ im MVG Museum statt. Dabei handelt es sich um ein großes Festival für Bierspezialitäten, bei dem die internationale Szene alles rund um das Bierbrauen präsentiert. Hier findet sich der unabhängige Craft Brewer genauso, wie bekannte Großbrauereien, die besondere Biere anbieten. Am Sonntag, den 8. März war ich auch vor Ort.

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Eingangsbereich bei der Eröffnung um 13 Uhr.
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Verkaufsbereich, bei dem man einige der angebotenen Biere erwerben konnte, direkt nach Öffnung.

Nach der Einlasskontrolle erhielt man ein 0,1 l Probierglas und vier Gutscheine der Premiumpartner Braufactum, Craftwerk Brewing, Hofbräu München, Pilsner Urquell und Schneider Weisse. Damit konnte man sich bei den jeweiligen Ständen eine Probe abholen. Begonnen hat die Messe für mich mit dem Hallodri von Hofbräu, der mit dem typischen standardmäßigem Hofbräu-Geschmack jedoch ziemlich enttäuschte. Die Biere von Craftwerk und Braufactum waren da schon vielversprechender. Pilsner Urquell habe ich nicht probiert, da dort nur  das normale Bier angeboten wurde und ich eigentlich auf der Suche nach interessanteren Eindrücken war.

Über die Gutscheine hinaus, waren Bierchips für 0,50 EUR pro Stück zu erwerben, mit denen man weitere Proben bezahlen konnte. Je nach Anbieter und Biersorte zahlte man für 0,1 l zwischen 1 bis 4 Bierchips.

Ich habe an einigen Ständen ziemlich interessante Biere probiert. Vom „Mikkeller Beer Geek Breakfeast„, einem dänischen Stout, das nach dunkler Schokolade und Kaffee geschmeckt hat, über ein Pale Ale „Hopfenauflauf“ von Brew Age aus Österreich, das mit honigfarbenem Aussehen und einem fruchtigen Geschmack überzeugen konnte, bis hin zum für deutsche Gaumen ungewöhnlichen „Faux Pas Framboise“, einem Sour-Beer mit Himbeeren der Stiegl Brauerei aus Salzburg.

Insgesamt habe ich Biere aus Deutschland, Österreich, Polen, Dänemark, Norwegen probiert. Hier ist eine Liste der Aussteller.

Es ist erstaunlich, wie viele verschiedenen Biere es abseits vom Standardgeschmack zu entdecken gibt. Interessant fand ich vor allem den hohen Frauenanteil unter den Besuchern. Auch war ganz allgemein das Publikum vom Alter und von den Interessen her sehr gemischt. Sowohl der typische Bier-Hipster als auch der Genießer waren anzutreffen. Herumschreiende Betrunkene habe ich nicht erlebt. In dieser Szene geht es beim Bier um Genuß und nicht darum, sich so billig wie möglich zu betrinken. Schließlich kosten die Biere auch wesentlich mehr, als das Standardbier im Supermarkt.

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