15. Ansbacher City-Lauf

Am letzten Sonntag habe ich am 15. Ansbacher City-Lauf teilgenommen und die 10 km-Strecke absolviert.

Der City-Lauf wurde vom Veranstalter, dem Lauftreff Ansbach-Nord, wirklich sehr gut organisiert. Die Abholung der Startunterlagen samt Laufshirt am Vortag klappte einwandfrei und ging ohne größere Wartezeiten flott über die Bühne.

Die Wettermeldungen waren im Vorfeld nicht so berauschend, umso größer war die Überraschung, als am Lauftag die Sonne vom weiß-blauen Himmel strahlte und nur ab und zu von Wolken verdeckt wurde. Es blieb aber trocken und relativ windstill und bot daher einwandfreie Laufbedingungen.

Kurz vor dem Startschuss durch die Oberbürgermeisterin
Kurz vor dem Startschuss durch die Oberbürgermeisterin

Medaille vom City Lauf
Medaille vom City Lauf

Am Start am Martin-Luther-Platz befand sich die Moderationsbühne, von der die Läufer und die reichlich vorhandenen Zuschauer mit Musik und Sprüchen unterhalten und angefeuert wurden.

Die drei Hauptläufe (6,5 km, 10 km und Halbmarathon) wurden alle zur selben Zeit um 15 Uhr gestartet. Daher waren nach Aussage der Veranstalter bei diesen mehr als 1.200 Läufer am Start. (Zusammen mit den weiteren Läufen waren es insgesamt übrigens 2.393 Teilnehmer.) Hier ist dann auch mein einziger Kritikpunkt am Lauf. Der Platz für die Startaufstellung war ausreichend, aber nach dem Startschuss zeigte sich leider, dass die für die Läufer freigehaltene Strecke zu schmal war. Auch nach dem Überqueren der Startmatten konnte man aufgrund des Gedränges zunächst für eine relativ lange Strecke nur Gehen. Erst nachdem sich das Feld etwas auseinandergezogen hatte, war es möglich, in einen leichten Laufschritt zu wechseln. Nach dem üblichen Slalom zu Beginn, habe ich dann aber zügig mein Tempo gefunden und musste eher darauf achten, meinen anvisierten Kilometerschnitt zu laufen um nicht zu schnell zu werden und dann womöglich irgendwo auf der Strecke Probleme zu bekommen. Die ersten Geher waren schon vor dem dritten Kilometer zu beobachten.

Zuerst ging es einmal um die Fußgängerzone herum zum Schloss und wieder am Start vorbei über den Martin-Luther-Platz. Das in der Fußgängerzone vorhandene Kopfsteinpflaster erwies sich als nicht so schlimm wie befürchtet. Erst nachdem der Startbereich wieder hinter mir lag, führte die Laufstrecke am Aquella vorbei Richtung Wasserzell aus Ansbach heraus. Bei Neuses zweigte dann die 6,5 km-Strecke ab und hinter Wasserzell teilten sich schließlich die Halbmarathon- und die 10km-Strecke. Die einzelnen Kilometer und die Abzweige waren vorbildlich beschriftet.

An vielen Stellen standen auch Streckenposten, die darauf achteten, dass sich keiner verlief. Es ging auf der 10 km-Strecke wieder zurück nach Ansbach. Auf diesem Streckenteil waren kaum Zuschauer. Daher zog sich der Lauf auf diesem Teil etwas. Ich musste feststellen, dass sich hier mein Kilometerschnitt verschlechterte. Ich versuchte das Tempo wieder etwas anzuziehen. Erst als es durch die Wohngebiete zum Brückencenter mit dem Zieleinlauf ging, wurde man wieder angefeuert und das Laufen viel mir leichter. Vor dem verdienten Zieleinlauf musste allerdings noch das Brückencenter zur Hälfte umrundet werden und erst dann kam der Zieleinlauf. Der letzte Kilometer zog sich dann schon etwas. Ich versuchte, das Tempo nochmal anzuziehen. Allerdings waren nicht mehr viel Reserven da. Ich konnte noch zwei Läufer einholen, die vor mir liefen. Das war es aber dann auch schon. Im Ziel war wieder eine Bühne mit Musik und Moderator vorhanden, der für die entsprechende Stimmung bei Publikum und Läufern sorgte. Nach dem Lauf über die Zielmatten, erhielt jeder Finisher eine Medaille.

Leider konnte ich meine Zeit vom München-Marathon im letzten Herbst nicht verbessern, was ich eigentlich beabsichtigt hatte. Ich lag mit 55:05 Minuten (Netto) knapp über der Zeit vom Herbst und erreichte den 36. Platz in meiner Altersklasse. Ich verbuche es mal als Zeichen, dass ich meinen Leistungsstand über den Winter in das Frühjahr retten konnte. Beim Stadlauf in München im Juni sehen wir weiter.

Im Ziel gab es dann vorbildlicherweise Obst, Kuchen und verschiedene Getränke. Der Verpflegungsbereich hätte einen Tick größer sein können. Ich will aber nicht meckern. Besonders gefallen hat mir am Ansbacher City-Lauf, dass die Organisatoren und die Helfer engagiert und mit Freude bei der Sache waren. Vor allem aber sorgten die Zuschauer für die richtige Stimmung. Es war an der Laufstrecke wirklich sehr viel geboten. Von Sambagruppen, Gruppen mit Djemben bis hin zu Leuten mit Lautsprechern, Hörnern oder Vuvuzelas wurde man immer wieder angefeuert und aufgemuntert. Hier war wirklich fast die ganze Stadt begeistert bei der Sache. Ein sehr schönes Erlebnis und eine professionelle Laufveranstaltung. Ich werde wohl nächstes Jahr wiederkommen.

Zieleinlauf

Hier ist eine Bildergalerie des Veranstalters.

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