16. Ansbacher Citylauf

IMG_0593 Am Sonntag, den 24. April 2016 fand der 16. Ansbacher Citylauf statt. Nachdem es mir letztes Jahr so gefallen hatte, wollte ich auch dieses Mal wieder daran teilnehmen. Während es eine halbe Stunde vorher noch schneite, kam wenige Minuten vor dem Startschuss tatsächlich die Sonne heraus. Trotz der Wetteraussichten konnten die Veranstalter mit 2.688 Anmeldungen einen neuen Rekord verbuchen.

Am Johann-Sebastian-Bach-Platz stand wieder die Modarationsbühne. Die Moderatoren sorgten dafür, die Läufer bei Laune zu halten.

Wie im letzten Jahr gingen die Starter des Hobbylaufs über 6,5 km, des Hauptlaufs (10 km) und des Halbmarathons gleichzeitig um 15 Uhr auf die Strecke, nachdem von der Oberbürgermeisterin der Startschuss gegeben wurde.

Ich hatte mich auch dieses Jahr wieder für die 10 km Strecke entschieden, um in die Wettlaufsaison 2016 einzusteigen. Eigentlich befinde ich mich ja im Training für den Halbmarathon im Juni. Statt eines langsamen langen Laufs sollte es also ein Wettkampf sein. Ich hatte mir eine Zielzeit von 53 Minuten gesetzt und wollte damit meine Zeit vom letzten Jahr unterbieten.

Leider ging es wie immer im Startbereich etwas eng zu. Das führte dazu, dass ich erst ein gutes Stück hinter der Startmatte mit dem Laufen beginnen konnte. Trotzdem gelang es mir, den ersten Kilometer mit einem Schnitt von 5:27 beenden. Hier überholte ich schon die ersten Geher.

Es ging wie immer einmal um die Fußgängerzone herum zum Schloss und dann wieder am Start vorbei über den Martin-Luther-Platz. Anschließend führte die Strecke am Aquella in Richtung Wasserzell aus Ansbach heraus. Erst jetzt verteilte sich das Feld und ich konnte ohne großes Slalomlaufen mein Tempo laufen. Bei Neuses zweigte dann die 6,5 km-Strecke ab und hinter Wasserzell teilten sich schließlich die Halbmarathon- und die 10km-Strecke. Die einzelnen Kilometer und die Abzweige waren vorbildlich beschriftet und mit Streckenposten besetzt, die darauf achteten, dass jeder die richtige Abzweigung nahm.

Auf der Strecke zwischen Aquella und Wasserzell sorgte dann ein ziemlich fieser Gegenwind dafür, dass ich meine Anstrengungen erhöhen musste, um meinen Schnitt zu halten. Tatsächlich schaffte ich es, meinen Schnitt zwischen 5:10 und 5:24 zu halten.

Auf dem Rückweg wurde ich vom Spitzenläufer des Halbmarathons überholt, dessen Fahrradbegleiter vorneweg fuhr und ihm mittels Trillerpfeife den Weg freimachte.

Trotz des Wetters sorgten viele Zuschauer für entsprechende Stimmung. Sambatrommler, Spielmannszug und auch Privatleute sorgten mit Trommeln für den nötigen Laufrhythmus. Anders als im letzten Jahr konnte ich wunderbar mein Tempo halten. Auch auf dem Rest der Strecke durch Wohngebiete und einmal um das Brückencenter herum schaffte ich es, meinen Kilometerschnitt bei 5:34 zu halten. Auf der Zielgerade war es mir sogar möglich, das Tempo trotz erneuten Gegenwinds noch etwas anzuziehen. Nachdem es wieder zu schneien begonnen hatte, lief ich schließlich bei 52:56,7 (Netto) über die Zielmatte und erreichte den 34. Platz in meiner Altersklasse. Meine gesetzte Zeit hatte ich tatsächlich erreicht. Der Moderator nannte sogar meinen Namen beim Zieleinlauf. (Dies ist mir bisher noch nie passiert.)

Im Ziel wurden die Läufer mit Obst, Getränken und Gebäck versorgt. Hier wieder mein Vorschlag, den Zielbereich etwas großzügiger zu gestalten. Ein einzelner schmaler Ausgang für diese Anzahl an Läufern ist zu wenig. Trotzdem hat es mir aber wieder viel Spaß gemacht. Die Zuschauer haben sich von den wechselhaften Wetterbedingungen nicht abhalten lassen, die Läufer anzufeuern. Die Veranstalter sorgten auch mit mehreren Verpflegungsstellen auf der Strecke für den nötigen Energienachschub. Danke für die gelungene Veranstaltung.

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Jetzt geht es mit dem Halbmarathontraining für den Stadtlauf im Juni weiter.

Hier geht es zur Bildergalerie des Veranstalters.

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