Tour zum August-Schuster-Haus auf dem Pürschling (1.566 m)

Nach der etwas mißglückten Bergtour der letzten Woche nun eine wunderschöne Wanderung zum August-Schuster-Haus auf dem Pürschling. Die Tour beginnt am Pürschlingparkplatz bei den Skiliften in Unterammergau (Tageskarte 3 EUR).

Ausblick knapp unterhalb des August-Schuster-Hauses

Vom Parkplatz geht es auf dem geschotterten Forstweg gleich steil bergauf am Bachlauf der Schleifmühlenlaine entlang. Nach etwa einer halben Stunde Gehzeit kommt man an einen Abzweig mit Wegweisern. Statt dem Forstweg (Wegweiser Pürschling) nimmt man den linken Abzweig (Wegweiser Pürschling Wanderweg). Dort geht es nun auf einem schmaleren Weg wesentlich steiler weiter bergauf. Bis zum Plattenberggraten geht man immer im Wald. Erst ab dem Plattenberggraben tritt man aus dem Wald heraus und hat ab da wunderschöne Ausblicke.

Kapelle mit Sonnenberggrat im HintergrundAm Beginn des Plattenberggraben kommt ein flaches Zwischenstück auf dem man an einer Alm entlangkommt. Dort muss man sich an den Wegweiser (Pürschling) orientieren und den linken Abzweig nehmen. Danach geht es wieder steil bergauf weiter. Kurz vor dem August-Schuster-Haus kommt eine kleine Kapelle. Auf dem bewirtschafteten August-Schuster-Haus ist dann Zeit für ein Getränk oder auch eine kleine Stärkung. Von der Terasse hat man einen schönen Ausblick auf Schloss Linderhof im Tal und auch zur Zugspitze.

Der weniger begangene Rückweg führt vor dem Haus vorbei zunächst über eine Almweide. Hierzu übersteigt man die kleine Holzkonstruktion über den Weidezaun und nimmt den zum Waldrand führenden Weg. Dieser kann bei Feuchtigkeit ziemlich schlammig sein. Im Wald wird der Weg dann felsiger und führt an mehreren großen Felsblöcken vorbei über den Plattenberggrat.

Kurz bevor der Weg am Anfang des Plattenberggrabens wieder auf den Aufstiegsweg trifft, kommt noch die Bank des Stammtisches des August-Schuster-Hauses. Der Felsen, vor dem die Bank steht, hat sogar ein eigenes Gipfelkreuz. Hier kann man kurz ausruhen. Auf dem Aufstiegsweg geht es dann wieder Richtung Unterammergau zurück. Kurz vor dem Parkplatz kann man seine Füße noch in der Schleifmühlenlaine kühlen. 

Diese HolzgesichtTour war ein Highlight. Der Aufstiegsweg verläuft ziemlich steil im Wald bergauf. Ab dem Plattenberggraben kommt der landschaftlich schöne Teil. Beim Aufstieg kann man die gute frische Luft genießen, die würzig nach Kräutern und Latschen riecht. Der Rückweg ist felsiger und weniger frequentiert, jedoch auch sehr reizvoll und mit ansprechenden Ausblicken. Spätestens hier sind Stöcke recht hilfreich. An der Strecke gibt es Stoamandl, eine Kappelle, ein aus einem Baumstamm geschnitztes Gesicht und eine Bank mit eigenem Gipfelkreuz zu entdecken.

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