Englischer Garten im Schnee

Bei Sonnenschein und Temperaturen von -12 Grad ist der Englische Garten auch sehenswert. Lange hält man es in der Kälte aber leider nicht aus.

Schlittenfahren am Monopteros

Weitere Fotos auf 500px.

Winterliche Laufrunde in der Sonne

Sonne, blauer Himmel und Schnee – eine wunderschöne Laufrunde im Winter.

Aufs Hörnle

Die heutige Tour sollte eigentlich vom Parkplatz der Hörnlebahn über den Winterweg an der Hörnlehütte und den beiden anderen Hörnlegipfeln zum Hinteren Hörnle gehen. Leider musste ich die Tour etwa 400 m unterhalb der Hörnlehütte aufgrund der schlechten Sichtbedingungen abbrechen.

Die Tour startet am Parkplatz für Tourengeher bei der Hörnlebahn (Parkplatz Tannenbankerl). Ein Tagesticket kostet dort 4 EUR. Ich brauchte erst etwas Zeit, in den aufgehäuften Schneemassen den richtigen Weg zu finden. Man quert den Parkplatz und den Hörnlelift und geht bis zu den Häusern des Bad Kohlgruber Ortsteils Sonnen. Es geht dann den Wegweisern „Hörnle 18A“ nach. Schließlich trifft man auf den ausgeschilderten Winterweg zum Hörnle.

Dort folgt man den Spuren auf dem Winterweg bergauf. Hier war endlich das Debut meiner Snowline Chainsen Pro. Die Chainsen Pro sind auch mit Handschuhen schnell angezogen und erleichtern den Aufstieg im Schnee enorm, da der Fuß nicht mehr nach hinten wegrutscht.

Es geht an einer kleinen Kapelle vorbei im Wald auf dem Winterweg bergauf.

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Nach einiger Zeit tritt man aus dem Wald heraus und trifft auf die Skipiste der Hörnlebahn. Am Rande der Piste folgt man dieser zusammen mit anderen Wanderern und Tourengehern ein kurzes Stück bergauf. Der Winterweg zweigt dann für die Wanderer und Tourengeher von der Skipiste ab und führt getrennt von den Skifahrern parallel zur Piste bis zur Hütte der Bergwacht. An dieser Stelle vereinigt sich der Winterweg wieder mit der Skipiste.

Es wäre jetzt an der Skipiste bis zur Bergstation der Hörnlebahn und einige Meter weiter bis zur Hörnlehütte gegangen.

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Sichtbedingungen auf dem letzten Stück zur Hörnlehütte. Man beachte den einzelnen Tourengeher, der sich links oben in den Wolken verliert.

Die Sichtbedingungen wurden aufgrund der Wolken und des andauernden Schneefalls aber immer schlechter. Aus diesem Grund habe ich die Tour an dieser Stelle abgebrochen. Ich hätte zwar noch bis zur Hörnlehütte gehen können, aber ohne Fernsicht wäre dies nur eine Pflichtübung gewesen. Der weitere Weg von der Hörnlehütte über die Hörnlealm zum Gipfel des Hinteren Hörnles war mir bei diesen Bedingungen zu risikoreich.

Aus diesem Grund ging es von der Bergwachthüte auf dem Aufstiegsweg wieder zurück nach Bad Kohlgrub. Auch beim Abstieg waren die Snowline Chainsen Pro eine große Hilfe. Diese Wanderung wäre auch ideal für den Einstieg in das Gehen mit Schneeschuhen gewesen. Allerdings wäre etwas Sonnenschein schön gewesen.

Der Alte Nordfriedhof

Der Alte Nordfriedhof in der Maxvorstadt wurde durch die Bombenangriffe stark in Mitleidenschaft gezogen und im Jahr 1944 geschlossen. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Friedhof nicht mehr eröffnet. Er stellt heute eine beliebte Parkanlage dar, die von Joggern und Erholungssuchenden genutzt wird.

Bronzeengel von Markus Manz auf 500px.com

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um bei der aktuellen Wetterlage die schneebedeckte Parkanlage zu fotografieren.

Weitere Bilder vom Alten Nordfriedhof bei 500px.

 

Firstalmen und Spitzingsee

Auch in diesem Winter musste eine kleine Bergtour sein. Diese Wanderung ist als Einstieg zum Winterwandern sehr einfach durchzuführen. Die Wege sind größtenteils geräumt. Lediglich der letzte Teil um den Spitzingsee musste ich selbst spuren. Der Schnee ging dabei bis zur Wade bzw. bis zum Knie. Wanderstöcke und Gamaschen sind auf jeden Fall notwendig. Grödel hatte ich dabei, diese waren aber auf den geräumten Wegen nicht unbedingt erforderlich.

Die Wanderung beginnt am Wanderparkplatz am Spitzingsattel. Dieser ist Gebührenpflichtig (4 EUR). Ich musste mit dem Parken noch etwas warten, da der Platz gerade geräumt wurde. Die Wanderung beginnt am Parkplatz. Man quert die Straße und nimmt den für den Verkehr gesperrten Weg zur Oberen Firstalm (dem Wegweiser „Obere Firstalm“ nach. Dort geht es auf dem geräumten Weg bergan. Anhand der abgestellten Schlitten und der Schlittenspuren im Schnee konnte man erkennen, dass in der Nacht einige Besucher der Oberen Firstalm talwärts gerodelt waren. Der Weg wird bei Dunkelheit sogar durch eine Lichtergirlande beleuchtet.

Im weiteren Verlauf wird der Weg etwas steiler und man hat auch schon die Obere Firstalm erreicht. Es geht an der Alm vorbei zum Pfad, der durch den Schnee bergab zur Unteren Firstalm führt. Von den vorhandenen Stufen habe ich im Tiefschnee nichts gemerkt.

Nach wenigen Minuten geht es bei der Unteren Firstalm vorbei nach links auf dem gesperrten Fahrweg im Firstgraben bergab in Richtung „Spitzingsee“. Die Strecke führt durch den Wald, an Ferienhäusern vorbei und schließlich kommt man auf einem Parkplatz beim Skilift heraus.

Quer über den Parkplatz geht der Weg (der ab hier nur schemenhaft anhand von größtenteils zugeschneiten Schneespuren auszumachen war) zum Spitzingsee weiter. Man orientiert sich hier an den Stangen im Schnee und dem Schild „Spitzingsee Rundweg“.

Zurück am Spitzingssattel
Rückkehr zum Ausgangspunkt am Spitzingsattel

Vom Spitzingsee selbst ist aufgrund der dick zugeschneiten Eisfläche nicht viel zu sehen. Man muss aufpassen, dass man auf dem Weg bleibt und nicht aus versehen auf die zugeschneite Eisfläche gerät. Es geht um eine kleine Erhebung herum und dann zweigt auch bereits links der Weg zum Spitzingsattel ab. Einfach dem Wegweiser „Spitzingsattel“ folgen. Durch Tiefschnee geht es jetzt ziemlich anstrengend wieder bergauf bis zum Parkplatz am Spitzingsattel.