Seit Endgame ruckelt Battlefield 3

Der letzte DLC von Battlefield 3 heißt Endgame und wird ab 26. März 2013 für PC erscheinen. Premiumspieler können bereits seit 12. März 2013 darauf zugreifen.

Leider ist es jedoch so, dass das Spiel bei mir seit dem 6 GB-Patch total ruckelt. Das Bild bleibt ständig für 2-3 Sekunden komplett stehen. Man merkt auch deutlich, dass die Framerate total in den Keller geht. Dementsprechend hat man auch in Zweikämpfen wenig Chancen. Auch tritt der „Rubberband“-Effekt stark auf. Das passiert nicht nur auf Karten von Endgame, sondern auch auf den gewohnten Maps, die bisher keine Probleme gemacht hatten. Battlefield 3 war für mich unspielbar.

Meine Hardware ist jetzt zwar nicht mehr so brandneu, jedoch konnte ich bisher auf den Einstellungen „Hoch“ spielen. Erst nach dem Reduzieren der Einstellungen um eine Stufe auf „Mittel“ sind bei mir diese Lags zum Glück wieder weg. In diversen Foren haben sich auch andere beschwert, die bisher auf „Ultra“ spielen konnten und jetzt trotz Reduzierung der Grafikqualität immer noch Lags haben.

Offenbar hat EA beim Patch die Hardwareanforderungen erhöht. Ob dies absichtlich oder versehentlich geschehen ist, konnte bisher nicht geklärt werden.

Filtereinstellungen im Battlefield3-Serverbrowser verschwinden ständig

Bisher hat der Server-Browser im Battlelog alle paar Wochen bei einem Update seine Filtereinstellungen verloren. Seit ca. 2-3 Wochen sind diese Einstellungen jedoch täglich verschwunden. Ich muss also jeden Tag erneut alles einstellen. Dies bedeutet jedesmal recht viele Mausklicks. Besonders die Einstellungen zu den Regionen sind etwas nervig, da man hier mit Untermenüs arbeitet.

Leider konnte mir niemand erklären, welche Ursache dieses Rücksetzen der Filtereinstellungen hat. Ich habe aber wenigstens eine Lösung gefunden, die einem diese vielen Mausklicks erspart und darüber hinaus noch viele nützliche Vorteile bietet.

Man holt sich das Better Battlelog (BBLOG). Dies ist eine Erweiterung für Chrome und Firefox. Die Software ist Open Source und bietet einige nützliche Funktionen für das Battlelog. Im Spiel selbst wird nichts verändert. Daher gibt es auch keine Probleme mit Punkbuster oder Ähnliches.

Die Installation ist ganz einfach, man lädt sich auf der BBLOG-Seite die bblog.xpi für Firefox bzw. die bblog.crx für Chrome herunter. Die Datei dann per Drag & Drop in Firefox bzw. Chrome schieben. Nur Nutzer von Chrome ab Version 21 müssen die Erweiterung über das Menü installieren: „Google Chrome anpassen“ (Schraubenschlüssel) -> Tools -> Erweiterungen installieren.

BBLOG wird auch von den Spieleentwicklern bei DICE benutzt. Es fügt sich nahtlos in das Battlelog ein. Im Serverbrowser hat man jetzt Schaltflächen und kann seine Filtereinstellungen in Filtersets speichern. Diese stehen dann immer zur Verfügung. Das ewige Geklicke ist dann unnötig.

BBLOG bietet auch noch weitere nützliche Features.

  • Man kann Spieler, mit denen man schlechte Erfahrungen gemacht hat, markieren. Will man auf einen Server joinen, auf denen ein markierter Spieler ist, wird man gewarnt.
  • Man kann auch Server markieren, wenn man darauf schlechte Erfahrungen gemacht hat. Beim joinen wird man ebenfalls gewarnt.
  • Die Filtereinstellungen des Serverbrowsers werden in der Cloud gespeichert.
  • Bessere Statistiken durch Einbindung von BF3Stats.
  • Weitere Verbesserungen bei den Foren des Battlelogs.
  • Einige kleine nervige Fehler des Battlelogs werden behoben.

Eine ausführliche Aufzählung findet sich hier.

Spec Ops The Line (Teil II)

Nachdem ich nach dem kurzen Anspielen von Spec Ops the Line so wenig gute Worte finden konnte, habe ich dem Spiel jetzt noch einmal eine Chance gegeben. Bis zu Kapitel 8 konnte ich immer noch nicht so recht nachvollziehen, wie die guten Kritiken zustande gekommen sind. Erst dann nimmt die Geschichte wirklich Fahrt auf und meine Meinung über dieses Spiel ist gestiegen. Leider wurde diese positive Entwicklung aber nicht durchgehalten.

Es waren bis zu diesem Punkt so zwei bis drei Stellen dabei, die sehr viel zur düsteren Stimmung beigetragen haben und sehr eindringlich waren. Ansonsten war allerdings alles ganz konventionell und die Wertung als „besonderer“ Shooter, der eigentlich ein Antikriegsspiel sein will, ist meiner Meinung nach nicht zutreffend. Es gibt ständig Stellen im Spiel, an denen man an einem festen MG ewige Gegnerwellen niedermähen muss. Das artet dann in ein rechtes Moorhuhnschießen aus. Dann dürfen auch schwer gepanzerte Soldaten mit MG nicht fehlen, die man erst ewig beharken muss. Ab Kapitel 8 dreht sich dann das ganze Spiel und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es beginnt mit einer guten Idee und anschließend ist man dann hautnah mit den Konsequenzen dieser schließlich überhaupt nicht mehr so guten Idee konfrontiert. Die Bilder, die man dann sieht, sind verdammt hart. Hier wandelt es sich dann tatsächlich zu einem Spiel, dass einem weit weg vom amerikanischen Hurra-Patriotismus, die Folgen seines Handelns vorführt. Leider kehrt das Spiel dann wieder zurück zu den Moorhuhneinlagen und den Gegnerwellen. Man muss wohl grundsätzlich immer Wege nehmen, die kaum Deckung bieten und wird von allen Seiten beharkt. Mich hat dieses wüste hirnlose Herumgeballere zum Schluss regelrecht genervt. Das ist eigentlich schade, weil auch noch einige wirklich gut gemachte surreale Traumsequenzen vorkommen.

So ganz weiß ich zwar immer noch nicht, was ich hier soll. Das liegt nicht unbedingt nur an der Story. Bei mehreren Zwischensequenzen war der Ton komplett weg. Einmal hörte man noch den Wind als Hintergrundgeräusch, an anderer Stelle nicht mal mehr das. Die Leute haben eine Ewigkeit gefunkt und miteinander gesprochen, ich habe nichts gehört. Nach den Zwischensequenzen war der Ton wieder da. So richtige Entscheidungen habe ich bis zum Schlusskapitel auch nicht erlebt. Immer wenn ich versucht habe, mal nicht zu schießen, bin ich selbst draufgegangen. Man hat keine Wahl und muss immer Gewalt anwenden, selbst als man einem mit Steinen bewaffneten Lynchmob gegenübersteht. Erst im letzten Kapitel wird etwas Licht in die Geschichte gebracht. Hier gibt es eine große Überraschung, die einen das bisher Erlebte in einem anderen Licht sehen lässt. Allerdings sind für mich trotzdem viele Fragen offen geblieben. Erst zu diesem Zeitpunkt hat man dann auch endlich eine wirkliche Wahlmöglichkeit und erlebt je nach Entscheidung zwei unterschiedliche Endsequenzen. (Bei der einen kommt nach den Titeln im Abspann noch ein Epilog – also dranbleiben.)

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Spec Ops The Line

Der deutsche Shooter „Spec Ops The Line“ wurde sehr gelobt. Unter anderem beinhaltet er mehrere Situationen, in denen man sich wirklich zwischen unterscheidlichen Problemlösungen entscheiden muss. Wird man einen Gegner erschießen oder nutzt man eine andere unblutige oder auch humane Lösung? Diese Entscheidungen sollen echten Einfluss auf den weiteren Spielablauf haben. Es sind mehrere alternative Endszenarien enthalten. Das hat mich sehr interessiert, denn wenn bisher solche „Enscheidungen“ in Spielen zu treffen sind, dann beeinflusst das meistens überhaupt nichts am weiteren Ablauf oder es sind keine echten Alternativen. Auch sollte das manchmal für Europäer unerträgliche nationalistische Amerika-Pathos nicht vorhanden sein. Der Shooter stammt aus Deutschland und daher wollte ich das auch unterstützen. Ich habe also aufgrund der guten Bewertungen in den Spielezeitschriften zugeschlagen.

„Spec Ops The Line“ weiterlesen

Battlefield 3 auf andere Festplatte umziehen

UPDATE: Die folgende Anleitung funktioniert auch mit Battlefield 4. Es ändert sich nichts an der Vorgehensweise. So lässt sich auch Battlefield 4 entsprechend auf ein anderes Laufwerk verschieben.

Ich habe mir ja vor kurzem eine SSD Festplatte zugelegt. Aus Platzgründen hatte ich jedoch nur das Betriebssystem darauf installiert. Battlefield 3 war nach wie vor auf einer regulären Festplatte untergebracht. Der Geschwindigkeitsvorteil war bei dieser Variante allerdings nur minimal. Das Laden einer Map brauchte fast genauso lange wie vorher. So hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, Battlefield 3 auch auf der SSD zu installieren. Die Ladezeit reduziert sich dadurch auf ein Viertel. Das ist auf jeden Fall ein gewichtiges Argument. Allerdings wollte ich nicht schon wieder per Origin das gesamte Spiel herunterladen, von den Einstellungen ganz zu schweigen. (Hier mal eine kleine Anregung. Wenn ich schon mit Origin und Cloud arbeiten muss, warum kann man dann die Tastenbelegung und evtl. auch die Sound- und Videoeinstellungen nicht auch dort speichern. Dann müsste man nicht nach jeder Neuinstallation alles wieder einstellen.)

Ich wollte also nicht nochmal das gesamte Spiel herunterladen, daher suchte ich nach einer Möglichkeit, Battlefield 3 einfach von der bisherigen Partition (D:) auf die SSD (C:)umzuziehen. Dies ist auch ohne große Hacks in der Registry möglich, wenn man folgendermaßen vorgeht:

  • Zunächst den vorhandenen Battlefield 3-Ordner sichern. Dieser wird in der Regel unter D:\Programme\Origin Games\ liegen. Den Ordner nicht einfach verschieben, sondern kopieren.
  • Dann Battlefield 3 in Origin deinstallieren. Dabei aber unbedingt die gespeicherten Spieldaten behalten!
  • In Origin den Installationspfad auf das neue Laufwerk wechseln (hier: Laufwerk C).
  • In Origin den Download von Battlefield 3 starten und abbrechen.
  • Origin komplett beenden!
  • Den gesicherten Battlefield 3-Ordner an die neue Stelle verschieben (hier: Laufwerk C). Prüfen, ob unter Programme der Ordner Origin Games erstellt wurde.
  • Origin wieder starten. Den Download unbedingt neu beginnen lassen. Nach einiger Zeit werden die im Ordner vorhandenen Dateien erkannt. Ein weiterer Download ist nicht mehr nötig.

Battlefield 3 ist ohne eine große Downloadorgie auf die neue Partition umgezogen. Die Einstellungen sind noch vorhanden und das Beste ist, die Ladezeiten beim Einsteigen verringern sich auf einen Bruchteil. Wenn man sicher gehen will, lässt man die Installation reparieren. Bekommt man dabei in Origin den Fehler 123, dann Origin als Administrator ausführen.

Ich habe mich vorher immer gewundert, dass zu dem Zeitpunkt, an dem ich endlich die Map fertiggeladen hatte, einige bereits mehrere Flaggen erobert hatten. Jetzt ist mir klar warum. Statt auf den blinkenden Schriftzug „Lädt“ zu blicken, bin ich nach kürzester Zeit im Spiel. Sehr schön – jetzt hat sich die SSD wirklich gelohnt.