Bose Quiet Comfort 20i Kopfhörer

Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, mir Kopfhörer zuzulegen, die eine aktive Geräuschunterdrückung integriert haben. Da ich auf dem Nachhauseweg von der Arbeitsstelle stets in der U-Bahn und im Bus Podcasts oder Musik anhöre, habe ich Wert darauf gelegt, störende Geräusche zu unterdrücken. So zwingt mich das Fahrtgeräusch der alten U-Bahn-Wagen oder das Motorengeräusch der Busse stets, die Lautstärke zu erhöhen. Wenn man dann anschließend in einer ruhigeren Umgebung weiterhört, staunt man über die eingestellte hohe Lautstärke. Auch finde ich es nicht schlecht, wenn man Unterhaltungen und Handygespräche nicht mehr so mitbekommt, da mich diese total nerven und meine Konzentration beim Hören von Podcasts stören.

Bisher hat mich nur die Tatsache vom Kauf abgehalten, dass ich dezente Kopfhörer wollte. On- oder Over-Ears kommen nicht in Frage. Jetzt habe ich die Bose In-Ears entdeckt. Mir ist klar, dass In-Ears für Geräuschunterdrückung nicht gerade hilfreich sind, bei den Bose Quiet Comfort 20 funktioniert das aber trotzdem erstaunlich gut.

Die Kopfhörer werden mit einer kleinen Aufbewahrungstasche geliefert. Die Kopfhörer gibt es als 20-Variante mit einer Fernbedienung mit zwei Knöpfen für Android- oder Windows-Phones und als 20i-Variante mit der Fernbedienung mit vier Knöpfen für Apple-Geräte. Ich habe mir daher die 20i gekauft, die noch etwas teurer sind. Die Kopfhörer sind mit einem Preis von über 250 EUR jetzt nichts für einen Spontankauf. Allerdings ist der Preis für anständige Kopfhörer samt Elektronik zur Geräuschunterdrückung angemessen.

Das Kabel der Kopfhörer ist relativ starr und unflexibel. Die In-Ears werden mit drei verschiedenen Silikonaufsätzen (klein, mittel und groß) geliefert. Man sollte sie ausprobieren und die passenden auswählen, da dies für eine funktionierende Geräuschunterdrückung sehr wichtig ist. Das Kabel kann man unterhalb der Fernbedienung mit einer Klammer an der Jacke oder dem Hemd befestigen. Die Fernbedienung unterstützt die gewohnten Funktionen der Apple-Fernbedienung und enthält auch das Mikrofon für Anrufe.

Fernbedienung

Über dem l-förmigen Klinkenstecker befindet sich ein kleines flaches Kästchen, mit der Elektronik und dem Akku für die Geräuschunterdrückung. Hier schaltet man die Elektronik ein und wieder aus. Man sieht, ob der Akku noch geladen ist und schließt das mitgelieferte Ladekabel (USB auf Mini-USB) an. Sehr wichtig ist, dass die Kopfhörer mit leerem Akku weiterhin genutzt werden können. Nur auf die Geräuschunterdrückung muss man verzichten und der Klang ist auch nicht mehr so gut. Trotzdem kann man die Bose noch uneingeschränkt nutzen. Das flache Kästchen ist weich umhüllt und lässt sich zusammen mit dem Handy in die Jackentasche stecken. Dadurch stört es nicht weiter. Für die Bedienung der Kopfhörer wird es nicht gebraucht.

Elektronik

Jetzt natürlich zum Wichtigsten. Dem Klang und der Geräuschunterdrückung. Ich empfinde den Klang der Bose als gut und sehr ausgewogen. Man hört aber ständig ein leichtes Rauschen, das jedoch nicht weiter stört und nicht mehr auffällt, wenn man etwas abspielt. Die Geräuschunterdrückung funktioniert erstaunlich gut. Es ist wichtig, dass man keine unrealistischen Erwartungen hat. Man wird in einer vollbesetzten U-Bahn keine absolute Stille erwarten können. Tatsächlich reduziert sich das Einfahrtgeräusch der U-Bahn im Bahnhof auf ein leichtes Zischen. Im Bus hört man bei einem Sitzplatz über dem Motor nur noch ein leises Brummen. Vorbeifahrende Autos zischen auch nur noch. Man muss die Lautstärke nicht mehr erhöhen, sondern kann entspannt weiterhören. Gespräche oder Handytelefonate von Sitznachbarn hört man natürlich weiterhin, wenn auch eher im Hintergrund und nicht mehr so störend. Gerade bei einem interessanten Podcast mit einem Thema, bei dem Aufmerksamkeit verlangt wird, hat mich so etwas vorher sehr gestört. Jetzt werde ich dadurch nicht weiter belästigt, es sei denn der Nachbar schreit in sein Handy. Es zeigt sich, dass tiefe Geräusche sehr gut herausgefiltert werden. Hohe Geräusche, wie z. B. Stimmen, das Martinshorn eines Polizeifahrzeugs oder Stationsansagen im Bus oder in der U-Bahn sind zwar zu hören, treten aber in den Hintergrund und stören nicht mehr so stark.

Das Mikrofon der Fernbedienung hat noch eine weitere Funktion. Wird man angesprochen oder kommt in der U-Bahn eine Durchsage, drückt man auf eine weitere Taste an der Fernbedienung und schaltet dadurch das Mikrofon an. Jetzt hört man die Stimme elektronisch hervorgehoben. (Die Musik oder der Podcast läuft weiter, sofern man diesen nicht stoppt.) Dies funktioniert ebenfalls erstaunlich gut.

Die Akkulaufzeit wird von Bose mit 16 Stunden angegeben. Auch wenn ich es nicht nachgemessen habe, habe ich die Kopfhörer trotz täglichen Gebrauchs erst nach über einer Woche nachladen müssen.

Mein Fazit: Die Kopfhörer sind nicht gerade billig, jedoch ihren Preis wirklich wert. Sie haben einen guten Klang und unterdrücken Umgebungsgeräusche erstaunlich gut. Man darf nur keine übertriebenen Vorstellungen haben, absolute Stille kann man mit derartigen Kopfhörern nicht erwarten. Ich kann sie wirklich empfehlen.

Sonos HiFi-Musiksystem

Ich hatte seit einigen Jahren zwei Squeezeboxen von Logitech in Betrieb. Mir gefiel, dass ich dort Musik von Spotify, Internetradio und auch meine auf der Synology gespeicherte Musiksammlung per WLAN streamen konnte. Leider werden die Squeezeboxen von Logitech nicht mehr gepflegt und das Nachfolgersystem hat nicht denselben Funktionsumfang. Die meisten Funktionen laufen über einen zentralen Server, der leider immer wieder mit (zum Teil tagelangen) Ausfällen geglänzt hat.

Ich habe deshalb beschlossen, etwas mehr Geld auszugeben und in das Sonos HiFi-Musiksystem zu investieren. Dieses funktioniert nicht nur wesentlich besser, sondern hat auch einen beeindruckenden Klang. Mein System besteht aus zwei Play:3 Boxen und einer Play:1 Box. Diese sind jeweils in weiß oder in schwarz erhältlich. Das System habe ich jetzt seit Ende Dezember in Betrieb und bin immer noch begeistert.


Zum Betrieb braucht man eine Bridge, die im LAN hängt und ein getrenntes WLAN aufspannt, dass grundsätzlich ausschließlich von den Sonos-Boxen genutzt wird und auf die synchrone und verzögerungsfreie Musikwiedergabe optimiert wurde. Eine einzelne Box kann man auch per LAN-Kabel einbinden und ohne Bridge nutzen. Dazu muss die Box aber natürlich in der Nähe eines LAN-Anschlusses stehen und man reizt das System dadurch nicht wirklich aus, denn interessant wird es erst bei mehreren Boxen. Die Einrichtung der Bridge erfolgt mit einer App für das Smartphone (iPhone, Android) in wenigen Augenblicken. Über die App erfolgt auch die Aktualisierung der Firmware. Ein entsprechender Hinweis wurde mir bei der erstmaligen Einrichtung angezeigt. „Sonos HiFi-Musiksystem“ weiterlesen

Alter Bridge und Halestorm im Zenith

Am Freitag war ich auf dem Alter Bridge Konzert im Zenith. Das Konzert sollte ursprünglich im Kesselhaus stattfinden, wurde dann jedoch ins Zenith verlegt. Die Vorband war Halestorm, die bereits vor dem offiziellen Beginn um 20 Uhr loslegten.

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Das Zenith war gut besucht. Auch ein Stand von Rock Antenne war vor Ort, bei dem man Pfefferminzbonbons, Kugelschreiber und Feuerzeuge mit Logo abstauben konnte. Halestorm waren wirklich sehr gut. Die Stimme von Lzzy Hale ist wirklich beeindruckend, aber auch das Schlagzeugsolo ihres Bruders war wirklich ein Highlight. Normalerweise finde ich das immer etwas grenzwertig. Schlagzeugsolos können leicht zu lang werden. Das haben Halestorm jedoch wirklich mit einer super Show gut hinbekommen.

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Das Hauptevent des Abends waren natürlich Alter Bridge, die sowohl ältere Stücke, als auch Stücke des neuen Albums spielten. Die älteren Songs kamen jedoch gefühlt etwas besser an. Trotzdem waren sie insgesamt wirklich spitze. Das obligatorische Stück mit der Akustikgitarre war dank des Könnens von Alter Bridge und der Unterstützung von Lzzy Hale auch sehr gelungen. So was sieht man auch mal gerne in Peinlich. Nach fast zwei Stunden ohne Pause war das Konzert dann auch leider schon wieder aus.

Das Grafinger Wildbräu-Bier, dass man ausgeschenkt hat, war auch eine gute Neuentdeckung für mich.

 

 

 

Scrobbling zu last.fm funktioniert derzeit nicht

Derzeit ist es nicht möglich zu last.fm zu scrobbeln. Wer z. B. mit Spotify Musik anhört, wird feststellen, dass nichts beim last.fm-Account ankommt. Der Systemstatus ist derzeit „kritisch“.

Die Informationen werden nach Aussage von last.fm zwischengespeichert und nach Fehlerbehebung übertragen.

Den aktuellen Status sieht man auf der Seite status.last.fm.

UPDATE: Scrobbeln geht wieder. Allerdings wurde nichts zwischengespeichert. Sämtliche Musik, die ich währenddessen gehört habe, wurde nicht aufgezeichnet.

Passwörter bei Last.fm gestohlen

Bei Last.fm wurde eine große Anzahl von Passwörtern entwendet und online gestellt. Sämtliche Nutzer werden dazu aufgerufen, ihr Last.fm Passwort umgehend in den Einstellungen zu ändern. Sofern das Passwort auch an anderen Stellen genutzt wurde, sollte es auch dort geändert werden.

Nähere Informationen zu den Hintergründen sind noch nicht bekannt. Last.fm ist gerade dabei, den Vorfall zu untersuchen. Auf Twitter kann man die neuesten Meldungen in der Angelegenheit mitverfolgen.

Quelle: Heise