Test des BlackBerry Curve

Ich bin Teil eines Testteams und darf das „BlackBerry Curve 8520 Smartphone“ testen. Ich habe bei einem Bekannten vor langer Zeit bereits ein BlackBerry erlebt. Dieser hatte sich immer über den zu kleinen Bildschirm beschwert. Ich war also etwas skeptisch, wie sich das Smartphone beim Test bewährt. Vor allem hatte ich den direkten Vergleich zwischen meinem aktuellen Smartphone (iPhone 4) und dem Vorgänger (Palm Pre – jetzt HP Pre). Mich hat vor allem die Tastatur interessiert. Diese war beim Pre ja ausziehbar und hat mir sehr gefallen. Das Tippen ist eindeutig komfortabler als beim Touchscreen des iPhones.

Hier der direkte Vergleich zwischen dem Pre (l) dem iPhone4 (m) und dem BlackBerry (r). Das iPhone wirkt hier recht groß und unhandlich. Beim BB bemerkt man gleich, dass es sehr gut in der Hand liegt und sehr sauber verarbeitet ist. Da klappert oder knarzt nichts. Die Tasten der QWERTZ-Tastatur haben einen guten Druckpunkt. Das Display ist im Gegensatz zum Pre und iPhone kein Touchscreen. Die Steuerung des Cursors funktioniert mit dem Trackpad unterhalb des Bildschirms. Dieses funktioniert als Taste und ist darüber hinaus berührungsempfindlich. Man steuert den Cursor indem man mit dem Finger über das Trackpad „wischt“. Nach kurzer Eingewöhnungszeit funktioniert das sehr gut. Im Gegensatz zum verschmierten Bildschirm der Touchscreen-Handys erschien mir das zunächst als Vorteil.

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Kein webOS 2 für den Pre!

Das passt ja mal wieder voll ins Bild. Es wird trotz anderslautender Gerüchte definitiv kein webOS 2 für die Altgeräte geben. Zuletzt war ja spekuliert worden, dass die Version 2.0 (oder evtl. 2.1) für die Altgeräte ab März 2011 beim US-Anbieter Sprint erhältlich sein wird.

Wie sich aber jetzt herausgestellt hat, wird es aufgrund der Einführung der neuen Geräte kein webOS 2.0 für die Smartphones der ersten Generation geben. Es wurden jedoch irgendwelche vagen Andeutungen gemacht, doch irgendwie an webOS 2.0 zu kommen. Das kann ich allerdings überhaupt nicht ernst nehmen. Dazu wurde mir im Zusammenhang mit dem Pre schon zuviel versprochen und letztendlich nicht gehalten.

Das passt auf jeden Fall voll ins Bild. HP hat natürlich kein Interesse daran, die alten Palm-Geräte zu unterstützen. Ich wage allerdings zu bezweifeln, ob man auf diese Weise Kunden dazu bewegen kann, sich ein neues Gerät mit webOS zu kaufen. Das passt zu der bisher an den Tag gelegten katastrophalen Produktpolitik von Palm bzw. HP. Ich persönlich bin ja auf ein anderes Smartphone umgestiegen. Trotzdem hätte ich es gerne gesehen, wenn ein Betriebssystem mit so viel Potential vom Hersteller besser behandelt werden würde. So kann man auch alles kaputt kriegen.

Mein neues Smartphone ist von Apple

Nach meinen Ärger über webOS habe ich gleich komplett umgestellt und bin jetzt Besitzer eines iPhones von Apple 😉 Ich muss zugeben, dass ich Apple-Produkte schon für ziemlich überteuert halte. Die Gängelung mit iTunes ist ein weiterer Punkt, der grundsätzlich gegen Apple spricht.

Allerdings sieht die Praxis für mich doch etwas anders aus. Wenn ich jetzt hergehe und meinen Pre und das iPhone direkt nebeneinander lege, dann fallen mir schon einige Punkte ins Auge. Gut – das iPhone ist auch wesentlich teurer als der Pre, aber die Sachen, auf die es mir ankommt, sind für mich beim Apple-Produkt besser gelöst.

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webOS 2.0 für Altgeräte nicht vor März 2011!

Wie jetzt neueste Gerüchte (webosroundup) vermelden, soll webOS 2.0 für Altgeräte nicht vor März 2011 herauskommen. Dies gilt für den US-Anbieter Sprint. Wann webOS nach Europa kommt, steht auf einem anderen Blatt.

Offenbar läuft webOS 2.0 auf den Geräten der ersten Generation noch nicht wirklich rund. Es muss wohl noch einige Arbeit geleistet werden. Es handelt sich hier zwar nur um Gerüchte. Diese klingen jedoch ziemlich plausibel.

Ein weiteres Gerücht bei webosroundup besagt, dass es bis Juni 2011 kein neues WebOS-Gerät bei Sprint geben wird. Das ist so ziemlich genau 2 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Pre. Sollte das stimmen, kann man die Verkaufsstrategie wohl nur als seltsam  bezeichnen. Ein Anbieter, der zwei Jahre lang kein neues Gerät herausbringt 🙁

Warten wir mal ab, ob und was die CES so Neues bringt.

WebOS 2.0 kommt voraussichtlich im ersten Quartal 2011

Bisher wurde von HP gemeldet, dass WebOS 2.0 für die Altgeräte „in den nächsten Monaten“ kommt. Es hat ja nicht wirklich jemand angenommen, dass das noch im Dezember 2010 der Fall wäre. Aber die neue Formulierung „WebOS 2.0 kommt für Altgeräte voraussichtlich im ersten Quartal 2011″ spricht ja schon für sich. Voraussichtlich im ersten Quartal, halt nein eher im zweiten Quartal oder doch in der zweiten Jahreshälfte 2011 oder wie wäre es mit „demnächst“? Genauso wie Flash, dass ja auch in Kürze erscheint (und das schon seit über einem Jahr). 

Alles klar – jetzt reicht es mir auch. Ich werde mir ein anderes Handy kaufen. Bei allen Vorteilen von WebOS. Aber ich mache das nicht mehr mit. Updates für WebOS sind jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr erschienen. Von neuen Funktionen ganz zu schweigen. Es gibt da einige, auf die ich schon lange warte (und da rede ich jetzt nicht von Flash). Der App-Katalog enthält zwar mehr Anwendungen, als zu Beginn des Jahres. Allerdings fehlen mir da hochwertige, wirklich benötigte Apps. Derzeit sind ca. 4000 Anwendungen zu finden. Die meisten leider auf den US-Markt zugeschnitten. Das ist meiner Ansicht nach zu wenig. Da schielt man schon neidisch zu anderen Betriebssystemen. Ich brauche nicht den x-ten Taschenrechner oder die x-te Anwendung, die Körpergeräusche imitiert. Bereits mehrmals musste ich feststellen, dass es von mir benötigte Apps nur für Android oder das iPhone gibt.

So langsam stosse ich an Grenzen. Vor allem meine Geduld ist am Ende. Ein wirklich gutes Betriebssystem. Und als ich den Palm letztes Jahr bestellt habe, hat alles wirklich gut ausgesehen. Aber die furchtbare Firmenpolitik im Jahr 2010 hat mich ernüchtert. Es werden kaum Informationen herausgegeben. Lediglich irgendwelche vagen Versprechungen, auf die man sich dann letztlich auch nicht verlassen kann.

Das war es dann für mich. Meinen Palm verwende ich nur noch, bis ich mein neues Smartphone habe.