Die Science Busters

Zum Jahresausklang nochmal etwas Interessantes, bei dem man aber auch noch etwas lernen kann. Die Science Busters vereinen Topwissenschaft mit Unterhaltung. Die Science Busters – das sind Prof. Heinz Oberhummer (theoretische Physik, TU – Wien) und Univ. Lekt. Werner Gruber (experimentelle Physik, Uni – Wien), sowie Martin Puntigam der auf humorvolle Weise durch das Programm führt.

Derzeit haben Sie eine regelmäßige Sendung auf ORF 1 in der Donnerstag Nacht mit dem Titel „Science Busters – Wer nichts weiß, muss alles glauben“. Wer ORF 1 nicht empfängt kann auf die TVthek ausweichen. Hier sind die jeweiligen Folgen abrufbar. Allerdings sind sie ziemlich wüst auf 44 Minuten zusammengeschnitten. Man bekommt also nur einen Teil der Sendung zu sehen. Für einen ersten Eindruck reicht es allerdings. Prof. Oberhummer spielt in der ersten Folge am 29.12.2011 Satisfaction von den Stones auf der Gitarre. Es werden Raketenstarts durchgeführt und ein Arm wird mit flüssigem Stickstoff eingefroren.

Von den Science Busters gibt es auch ein entsprechendes Buch. Ich hoffe, dass die drei Österreicher bald mal hier in der Nähe sind, damit ich sie live erleben kann.

Mit Gruber ins Labor

Vom P. M. Magazin bin ich zwar nicht so begeistert, da die dort behandelten Themen meistens etwas vereinfacht und daher auch oft falsch oder verzerrt dargestellt werden. Erst heute bin ich jedoch durch Zufall auf die Videos der Reihe "Mit Gruber ins Labor" gestoßen.

Diese Videos sind sehr unterhaltsam und bringen auf einfache Weise physikalische

Zusammenhänge durch einfach durchzuführende Experimente näher.

Der Protagonist ist der Physiker Werner Gruber. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Experimentalphysik der Universität Wien. Die Videos reichen vom Selbstbau eines "schwarzen Lochs" oder einer Flaschenrakete bis hin zur Konstruktion einer Lochkamera oder eines Radios.

 

Ich empfehle, die Seite zu besuchen und sich die Videos anzusehen. Die Videos sind populärwissenschaftlich gehalten. Durch den Einsatz von einfachsten Mitteln ist es möglich, die gezeigten Experimente zuhause nachzuvollziehen. Ich habe die Videos jedenfalls sehr unterhaltsam gefunden.