Wasserfall

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Ein von Markus Manz (@manmar10) gepostetes Video am

Amazon Fire TV Stick

Zum einfachen Nutzen von Amazon Prime Instant Video habe ich mir den Fire TV Stick gekauft. Es handelt sich dabei um einen Streaming-Stick, der direkt in die HDMI-Buchse des Fernsehers gesteckt wird. Es liegt auch ein kurzes Kabel bei, wenn der Stick nicht direkt eingesteckt werden kann, wenn z. B. der Fernseher direkt an die Wand montiert wurde. Der Stick benötigt eine Stromversorgung. Ein Netzteil und eine Fernbedienung liegen ebenfalls bei. Bei der Fernbedienung handelt es sich nicht um die Variante mit Sprachsuche, die bei der Fire TV Box dabei ist. Ansonsten sind die Funktionen jedoch gleich. Die Fernbedienung mit Sprachsuche kann nachgekauft werden.

Der Stick wird über den Fernseher eingerichtet und mit dem WLAN verbunden. Amazon Prime Instant Video ist bereits mit dem Amazon-Konto des Bestellers verbunden und funktioniert sofort, zumindest wenn man Prime-Kunde ist. Das Amazon-Konto kann man jedoch auch ändern. Es ist auch möglich, weitere Apps (z. B. Netflix) zu installieren. Für anspruchsvolle leistungshungrige Spiele reichen die Reserven des Sticks nicht aus, doch dazu gleich mehr.

Der Stick funktioniert auf den ersten Blick recht gut. Ich finde es sehr schön, dass man keinen Kasten herumstehen hat. Der Stick ist hinter dem Fernseher nicht zu sehen. Die Fernbedienung funktioniert sehr gut, da sie mit Bluetooth arbeitet und keine Sichtverbindung benötigt. Leider verflüchtigt sich der gute erste Eindruck im Laufe der weiteren Nutzung. Die Leistung des Fire TV Sticks liegt deutlich unter der des größeren Fire TV und das merkt man deutlich. Ich nutze den Stick ausschließlich für das Streamen von Prime Instant Video oder von Netflix. Vor allem seit dem letzten Update, dass X-Ray gebracht hat, stottert die Wiedergabe von Prime Instant Video. Dabei werden beim Start eines Videos automatisch Informationen über die Schauspieler eingeblendet. Die Funktion lässt sich jederzeit auch per Knopfdruck aufrufen. Es fällt jedoch deutlich auf, dass die Wiedergabe während der Einblendung kurz stockt. Aber auch während des laufenden Videos ist oftmals ein mehr oder weniger starkes Ruckeln zu sehen. Vor allem bei Kameraschwenks fällt dies auf. Bei Netflix kam es wiederholt zu Pausen bei der Wiedergabe, die teilweise 2–3 Sekunden andauerten.

Die Auswirkungen hängen damit zusammen, dass die Bildwiederholfrequenz vom Fernseher und von den Videos nicht gleich ist und der Stick daher umrechnen muss. Bei dieser Rechenleistung fallen die mangelnden Leistungsreserven sofort auf und äußern sich in Rucklern oder kurzen Unterbrechungen. Die Bildwiederholfrequenz der Videos ist unterschiedlich und daher fallen die Auswirkungen mehr oder weniger stärker auf. Manche Videos werden auch ohne Probleme abgespielt.

Als Fazit muss ich jedoch sagen, dass ich vom Fire TV Stick etwas enttäuscht bin. Die Wiedergabe von gestreamten Videos entspricht nicht meinen Erwartungen. Statt dessen greife ich lieber zum leistungsfähigeren Amazon Fire TV zurück. Die Box ist größer als der Stick und wesentlich leistungsfähiger. Hier treten keinerlei Ruckler auf. Die Informationen von X-Ray werden sanft ein- und wieder ausgeblendet ohne dass das Video ruckelt. Leider kostet die Box auch mehr als das Doppelte. Die Fernbedienung mit Sprachsuche ist enthalten und die Leistung reicht auch für Spiele aus. Ein Controller kann gesondert erworben werden. Auch ist ein HDMI-Kabel nötig, dass nicht im Lieferumfang enthalten ist und ebenfalls gesondert gekauft werden muss. Die Oberfläche ist mit der des Fire TV Stick identisch. Das Streaming funktioniert mit dem Fire TV einwandfrei, weswegen ich den Fire TV dem Fire TV Stick vorziehe und empfehlen kann.

Online Filme ausleihen

Alles hat damit angefangen, dass ich mir einfach nur ein paar Filme ausleihen wollte. Das Ganze sollte aber online laufen, da ich keine Lust auf Videothek habe. Ich habe mir das so vorgestellt, dass ich ohne große Umstände kurzfristig an einen Film komme, wenn ich mal darauf Lust habe. Also statt irgendwo einen Film zu leihen und dazu vor das Haus zu müssen, sollte alles dank Breitbandinternet online in HD vom Sofa aus funktionieren. Wichtig ist natürlich auch eine große Auswahl an Filmen.

Amazon bietet derzeit einen kostenlosen 30-Tage-Test von Lovefilm an (samt 15 EUR Amazon-Gutschein). Lovefilm selbst ist nicht das was ich wollte, da man hier zwar online den Film ordert, dieser aber per Post kommt und man diesen dann anschließend in einen Briefkasten werfen und zurückschicken muss. Außerdem muss man hier Pakete mit monatlichen Gebühren kaufen. Es ging mir ja gerade um Flexibilität. Also auch mal wochenlang nichts zu leihen. Bei Lovefilm gibt es zwar ein begrenztes Online-Angebot, mit dem man sich Filme auf die PS3 streamen lassen kann. Aber auch hier bleiben die Gebührenpakete bestehen und das Angebot ist nicht so umfangreich. Ausgerechnet der Film, den ich sehen wollte, war dort nicht erhältlich.

Als nächstes kam mir die Playstation selbst in den Sinn. Auch bei Sony lassen sich Filme leihen und über die PS3 auf dem Fernseher wiedergeben. Angesichts der PSN-Hacks hatte ich allerdings Zweifel, meine Kreditkartendaten anzugeben. Außerdem waren auch hier nicht alle Filme erhältlich. Monatliche Gebühren fallen hier nicht an. Ein eindeutiger Vorteil zu Lovefilm. Aber aufgrund der Auswahl auch nicht so das was ich gesucht habe.

Apple TV

Die einfachste Lösung kam mal wieder von Apple. Man kann gegen Apple sagen was man will, aber die einfachste Möglichkeit Filme online zu leihen und auf dem Fernseher anzuschauen, wurde am einfachsten mit Apple TV gelöst. Nachdem ich durch die ganze Stadt gefahren bin und in drei Elektronikmärkten vergeblich nach dem Apple TV-Kästchen für 109 EUR gesucht habe, musste ich doch tatsächlich in den Apple Store gehen. Hier ging es trotz dem gewohnten Andrang am Express-Schalter ganz schnell, kostete aber 119 EUR. Das HDMI-Kabel sollte man gleich dazu kaufen. Es ist günstiger, als im Elektronikmarkt.

Angeschlossen ist die Sache gleich. Das kleine Kästchen wird nur an die Steckdose angeschlossen und per HDMI mit dem Fernseher verbunden. Es ist leise, da es keinen Lüfter hat. Anschließend wird es per WLAN verbunden und man loggt sich mit seinen Zugangsdaten bei iTunes ein. Das war es dann auch schon. Mit der beiliegenden Fernbedienung hat man alles im Griff, man kann sich für iPhone oder iPad aber auch eine App dazu herunterladen. Damit lassen sich leichter Buchstaben eingeben.

Filme lassen sich per Knopfdruck ausleihen. Der Preis der Filme, die ich bisher geliehen habe, lag so zwischen 1,99 EUR und 3,99 EUR. Die Abrechnung erfolgt über das iTunes-Konto. Zur Sicherheit kommt man nach der Bestellung auch noch eine Mail. Monatliche Gebühren fallen nicht an. Apple TV lädt sofort den Film herunter. Nach etwa einer halben Minute kann man dann sofort die Wiedergabe starten. Der Rest wird währenddessen geladen und zwischengespeichert. Der Film steht 30 Tagen zur Verfügung. Nach dem Start der Wiedergabe kann man ihn dann allerdings nur 48 Stunden lang, beliebig oft ansehen. Anschließend wird er automatisch gelöscht. Wichtig ist, dass bei Leihe über Apple TV dieser auch nur hier angesehen werden kann.

Als Fazit kann ich nur sagen. Apple hat mich mal wieder überzeugt. Einfache Bedienung und gute Vernetzung mit den anderen Apple-Geräten. Man kann seine Musik, seine Bilder bei Flickr, Podcasts oder Youtube-Videos auch am Bildschirm wiedergeben. Die Bedienoberfläche ist wirklich sehr gelungen.

Vater und Sohn schicken Kamera (fast) ins All

Luke Geissbuhler aus Brooklyn hat es geschafft, zusammen mit seinem Sohn nach achtmonatiger Planung eine HD-Kamera ins All zu schicken. Auch wenn nach Definition das Weltall erst in 100 km Höhe beginnt und diese Höhe natürlich nicht erreicht wurde, sind wirklich beeindruckende Aufnahmen herausgekommen.

Sie befestigten die Kamera an einem Wetterballon. Sie wurde zum Schutz in eine Styroporschachtel für Essen zum Mitnehmen und Schaumstoff gehüllt und mit einem Fallschirm für den Rückflug zur Erde versehen. Damit die Kamera die tiefen Temperaturen überstehen konnte, wurde sie außerdem mit chemischen Handwärmern verkleidet. Außerdem haben sie dann noch ein iPhone dazugepackt um mit dessen GPS-Empfänger die zurückgekehrte Kamera auffinden zu können.

Der Wetterballon wurde in Newburgh im US-Bundesstaat New York gestartet. Mit einer Steigungsrate von 25 Fuß (etwa 7,5 Meter) pro Sekunde wurde sehr schnell eine Höhe von 19 Meilen (ca. 30,57 Kilometer) erreicht. Dabei kamen wirklich spektakuläre Aufnahmen zustande. Nachdem der Wetterballon bei 19 Meilen wie vorausgesehen platzte, kehrte die Kamera auf die Erdoberfläche zurück. Erst kurz vor der Landung versagte sie und zeichnete bis dahin alles auf.

  

Dank des im iPhone integrierten GPS-Empfängers konnten Vater und Sohn alles nur 30 Meilen von der Startposition entfernt, in einem Baum wiederfinden.

Die auf der Reise des Wetterballons angefertigten Aufnahmen lassen sich nun im Internet bewundern. Auf der Homepage Brooklynspaceprogram. org kann man ein geschnittenes Video, das 90-minütige Originalvideo und eine Fotoreihe aufrufen. Außerdem verkaufen sie T-Shirts, um Geld zu sammeln. Ein kleines Buch, dass Eltern und Kindern die Geschichte dieses Projekts erzählt und auch eine Anleitung enthält, wie man selbst so eine Raumfahrtkapsel baut, ist in Vorbereitung und kann vorbestellt werden.

Palm WebOS 1.4 wird im Februar erscheinen

Palm hat noch für Februar WebOS 1.4 angekündigt. Künftig soll alle 4 Wochen ein neues Update erscheinen. Mal sehen, ob das eingehalten wird.

Für WebOS 1.4 sind tatsächlich mehrere wichtige Änderungen geplant. Es handelt sich hier um: „Palm WebOS 1.4 wird im Februar erscheinen“ weiterlesen